Bei Uniqa könnte in nicht allzu ferner Zukunft eine Zeitenwende der nicht ganz unangenehmen Art anstehen. Das Geschäft in Osteuropa entwickelte sich in den letzten Jahren hervorragend und hat beim Wachstumstempo die Entwicklungen auf dem österreichischen Heimatmarkt längst überholt. Es könnte nicht mehr lange dauern, bis auch in absoluten Zahlen der Anteil an Prämieneinnahmen höher ausfällt.

Wie der "Kurier" berichtet, erzielte Uniqa im Jahr 2019 bescheidene 30 Prozent seiner Prämieneinnahmen in Osteuropa. Gestiegen ist dieser Wert bis auf zuletzt 43 Prozent. Geht es in diesem Stil weiter, könnte Osteuropa also schon bald mehr Prämieneinnahmen zur Bilanz beisteuern als das Heimatgeschäft. Letzteres befindet sich derweil ebenfalls im Wachstum, dies allerdings in einem etwas geringerem Tempo.

Uniqa auf Erfolgskurs

Der Vergleich ist freilich nicht ganz gerecht, da Uniqa in Osteuropa in zahlreichen Ländern aktiv ist. Solange es in der Heimat grundsätzlich ebenfalls aufwärts geht und das Wachstum in der Ferne nicht auf Schwächen zurückzuführen ist, ist es aus Anlegersicht aber so oder so eine angenehme Entwicklung. Für die Zukunft setzt Uniqa, wie auch die meisten österreichischen Mitbewerber, verstärkt auf den Markt in Osteuropa.

Dem Aktienkurs hat diese Strategie ganz und gar nicht geschadet. Im vergangenen Jahr konnte der Wert der Aktie sich nahezu verdoppeln und bis auf über 15 Euro anschwellen. Dort hält die Aktie sich auch zu Beginn des neuen Jahres wacker. Trotz kleinerer Verluste am Montagmorgen standen zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels noch ansehnliche 15,24 Euro auf der Anzeigetafel.

Auf das Wachstum kommt es an

Unter dem Strich dürft es den Anteilseignern wohl herzlich egal sein, wo genau Uniqa sein Wachstum erzielt, solange Prämieneinnahmen und damit Umsätze munter in die Höhe klettern können. Der Fokus auf Osteuropa ist aber deshalb interessant, weil die Branche dort momentan die größten Chancen erfährt. Es hat sich damit als goldrichtig erwiesen, das Wachstum dort zu forcieren und es könnte sich auch in den kommenden Jahren noch schwer auszahlen.

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