Der Chef der Schweizer Großbank UBS, Sergio Ermotti, hat am Dienstag in Davos erstmals konkrete Details zu seiner Nachfolge preisgegeben. Ende 2026 oder Anfang 2027 will er seinen Posten räumen – und der Verwaltungsrat prüft bereits externe Kandidaten.

Vier interne Anwärter im Rennen

Ermotti selbst bereitet eine Liste interner Kandidaten vor. Im Rennen um seine Nachfolge sind Aleksandar Ivanovic, Chef der Vermögensverwaltungssparte, die beiden Co-Leiter des Wealth Management Iqbal Khan und Robert Karofsky sowie Chief Operating Officer Beatriz Martin. Doch der Verwaltungsrat unter Chairman Colm Kelleher schaut auch außerhalb der Bank nach passenden Nachfolgern.

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Spannend: Kelleher hatte bereits angedeutet, dass Ermotti nach einer Karenzzeit selbst den Verwaltungsratsvorsitz übernehmen könnte. Ermotti wich dieser Frage in Davos aus und erklärte lediglich, er sei "sehr darauf fokussiert, seine Arbeit zu beenden".

Credit-Suisse-Integration fast abgeschlossen

Ermotti war 2023 für eine zweite Amtszeit als CEO zur UBS zurückgekehrt, um die Integration der übernommenen Credit Suisse zu steuern. Diesen Kraftakt sieht er nun weitgehend vollendet. "Wir haben einen Großteil der Integration hinter uns", sagte er in einem Bloomberg-TV-Interview. Noch müssen Kosten von rund 3 Milliarden Dollar – etwa durch IT-Umbau und den angekündigten Stellenabbau – verarbeitet werden.

Die Bank steht laut ihrem Chef stark da. "Wir sind robust kapitalisiert und für künftiges Wachstum bereit", so Ermotti. Trotz globaler Unsicherheiten sieht er vor allem die USA als Wachstumsmotor. "Die US-Wirtschaft wächst und mit ihr die Vermögen. Aber auch in Asien gibt es Potenzial." Das Wachstum soll primär organisch erfolgen: "Wir können vieles mit den heutigen Mitteln noch besser machen."

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