UBS Aktie: Ermotti kassiert 15 Millionen
Die UBS hat am Montag ihren testierten Geschäftsbericht vorgelegt – und damit nicht nur solide Zahlen, sondern auch pikante Details zur Vergütung der Konzernspitze geliefert. CEO Sergio Ermotti erhielt für 2025 insgesamt 14,9 Millionen Schweizer Franken. Das wirft die Frage auf: Rechtfertigen die Ergebnisse diese Millionenbezüge?
Milliardengewinn und Wachstum bestätigt
Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn belief sich auf 7,77 Milliarden US-Dollar, der verwässerte Gewinn je Aktie auf 2,36 Dollar. Die harte Kernkapitalquote (CET1) liegt bei soliden 14,4 Prozent. Diese Kennzahlen entsprechen exakt den im Februar gemeldeten vorläufigen Resultaten – Überraschungen blieben aus.
Bemerkenswert ist der Anstieg der verwalteten Vermögen: Die Invested Assets kletterten um 15 Prozent auf über 7 Billionen US-Dollar. In der Schweiz vergab die Bank Kredite im Volumen von 80 Milliarden Franken, um die heimische Wirtschaft zu stützen.
Ermotti erhält variablen Anteil von 12 Millionen
Ermottis Gesamtvergütung setzt sich aus einem Fixgehalt von 2,8 Millionen Franken und einem variablen Anteil von 12,1 Millionen Franken zusammen. Die gesamte Konzernleitung bezog 145,3 Millionen Franken – ein leichter Anstieg gegenüber den 143,6 Millionen des Vorjahres. Diese Zahlen dürften in der Öffentlichkeit für Diskussionen sorgen, zumal die Integration der Credit Suisse noch nicht vollständig abgeschlossen ist.
Kapitalstruktur unter der Lupe
Parallel zum Geschäftsbericht reichte die Bank eine detaillierte Meldung bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Zum Jahresende 2025 wies der Konzern kurzfristige Schulden von 92,09 Milliarden Dollar und langfristige Verbindlichkeiten von 236,40 Milliarden Dollar aus. Die Gesamtkapitalisierung belief sich auf 418,98 Milliarden Dollar, wobei 88 Prozent der ausgegebenen Schulden unbesichert sind.
Das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital betrug 90,21 Milliarden Dollar. Diese transparente Offenlegung dient der Vorbereitung zukünftiger Wertpapierangebote.
Credit Suisse-Integration läuft aus
Die Migration der ehemaligen CS-Kundenkonten in der Schweiz auf die zentrale Bankplattform ist weitgehend abgeschlossen. Bis Ende des ersten Quartals 2026 soll der Prozess vollständig finalisiert sein. Parallel dazu führt die Bank intensive Diskussionen mit dem Schweizer Bundesrat über geplante strengere Eigenkapitalanforderungen. Das Management warnt, die vorgeschlagenen Maßnahmen könnten das operative Geschäftsmodell beeinträchtigen.
Die UBS steht also vor einem Spagat: einerseits solide Ergebnisse und Wachstum, andererseits regulatorischer Gegenwind und hohe Vergütungen in Zeiten öffentlicher Sensibilität. Wie der Markt das honoriert, zeigt sich in den kommenden Wochen.
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