Valneva Aktie: Zwei Meilensteine nahen
Am Dienstag legt Valneva seine vollständigen Jahreszahlen für 2025 vor — doch die eigentliche Spannung liegt woanders. Die Phase-3-Daten zum Borreliose-Impfstoffkandidaten VLA15 könnten das Unternehmen fundamental neu definieren.
Finanzen: Solide Basis, aber Gegenwind
Bei den Zahlen am 18. März rechnet der Markt kaum mit Überraschungen. Die vorläufigen Gesamterlöse für 2025 stiegen leicht auf 174,7 Millionen Euro. Für 2026 erwartet das Unternehmen allerdings einen Rückgang auf 155 bis 170 Millionen Euro, weil Vertriebsvereinbarungen mit Drittanbietern planmäßig auslaufen. Das organisch wachsende Reiseimpfstoffgeschäft — zuletzt plus neun Prozent — kann diese Lücke kurzfristig nicht schließen.
Die liquiden Mittel sanken im Jahresverlauf von 168,3 auf 109,7 Millionen Euro. Eine erfolgreiche Schuldenrefinanzierung sichert dem Unternehmen dennoch ausreichend Spielraum für die laufenden Entwicklungsprogramme.
VLA15: Das Milliarden-Szenario
Der eigentliche Blickfang ist die Pipeline. VLA15 ist weltweit der einzige Borreliose-Impfstoffkandidat in fortgeschrittener klinischer Entwicklung. Die Ergebnisse der Phase-3-Studie mit knapp 9.500 Probanden werden noch in der ersten Jahreshälfte 2026 erwartet. Fallen sie überzeugend aus, plant Partner Pfizer die regulatorische Einreichung noch in diesem Jahr.
Ein solcher Erfolg würde Valneva vom Nischenanbieter zum Mitentwickler eines potenziellen Massenmarkt-Impfstoffs machen — mit entsprechend signifikanten Einnahmen aus der Pfizer-Partnerschaft. In der zweiten Jahreshälfte folgen dann Daten zum Shigella-Impfstoffkandidaten als nächster Meilenstein.
Institutionelle Bewegung im Aktionärskreis
Bemerkenswert: Kurz vor der Zahlenvorlage verschob sich die institutionelle Aktionärsstruktur spürbar. Die französische Staatsbeteiligungsgesellschaft Bpifrance reduzierte ihre Position um rund 1,1 Millionen Papiere auf nun 8,0 Prozent der Stimmrechte. Fast zeitgleich stockte die Caisse des dépôts et consignations auf — ein Tausch innerhalb des französischen Staatssektors, der die Gewichtung der öffentlichen Hand insgesamt kaum verändert.
Die Aktie notiert rund 11 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 5,16 Euro, hat im Zwölfmonatszeitraum aber knapp 45 Prozent zugelegt. Mit einem RSI von 18,9 signalisiert die Technische Analyse eine deutlich überverkaufte Situation. Am 18. März liefern die Jahreszahlen zunächst den Rahmen — die eigentliche Richtungsentscheidung treffen die VLA15-Studiendaten.
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