ServiceNow Aktie: BNP setzt auf KI-Aufholjagd
BNP Paribas hat ServiceNow von „Neutral" auf „Outperform" hochgestuft — und das nach einem Kursrückgang von 23 Prozent seit Jahresbeginn. Analyst Stefan Slowinski sieht genau darin eine Einstiegsgelegenheit: Das Unternehmen erfülle alle drei Kriterien, die er von Softwareunternehmen fordert: stabile Kerngeschäfte, glaubwürdige KI-Monetarisierung und solide Margen bei kontrollierten Aktienoptionsprogrammen.
Pro Plus als Wachstumshebel
Das Kursziel von BNP liegt bei 140 Dollar. Slowinski erwartet, dass ServiceNow das Geschäftsjahr 2026 mit einem organischen Abonnementumsatzwachstum von rund 20 Prozent abschließt — leicht über der vom Unternehmen selbst ausgegebenen Guidance von etwa 18 Prozent für das erste Quartal.
Zusätzliches Potenzial sieht der Analyst, wenn Kunden von Standard- und Pro-Tarifen auf das höherwertige Pro-Plus-Angebot wechseln. Genau dieses Tier steht im Mittelpunkt der These: Es soll belegen, dass KI-Investitionen in echte Umsätze umgewandelt werden können — ein Aspekt, den der Markt nach dem schwachen Jahresstart möglicherweise unterschätzt.
Neue Vertriebskanäle durch Carahsoft
Zeitgleich mit dem Upgrade gab ServiceNow eine Ausweitung seiner Partnerschaft mit Carahsoft Technology Corp. bekannt. Erstmals öffnet Carahsoft dabei seine kommerziellen Branchenkanäle für ServiceNow — darunter Technologie, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Fertigung, Finanzdienstleistungen und kritische Infrastruktur in den USA und Kanada. Das erschließt Kundensegmente, die traditionell über Vertriebspartner kaufen statt direkt beim Hersteller.
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Solide Fundamentaldaten trotz Kursdruck
Die Geschäftszahlen selbst haben sich trotz des Kursrückgangs robust gezeigt. Im Jahr 2025 wuchs der Umsatz um rund 21 Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar, der Gewinn stieg um knapp 23 Prozent auf 1,75 Milliarden Dollar. Die Kundenbindungsrate liegt bei 98 Prozent, die verbleibenden Leistungsverpflichtungen belaufen sich auf 28,2 Milliarden Dollar.
Auf institutioneller Seite zeigt sich ein geteiltes Bild: Im vergangenen Quartal bauten 1.169 institutionelle Investoren ihre Positionen aus, während 1.209 sie reduzierten. Das knappe Verhältnis spiegelt die anhaltende Unsicherheit rund um hochbewertete Softwaretitel wider.
Ausblick: Erster KI-Spezialist im zweiten Quartal
Im zweiten Quartal 2026 soll der erste KI-Spezialist der EmployeeWorks-Plattform allgemein verfügbar werden. Frühe Testergebnisse zeigen, dass der L1-Spezialist Anfragen 99 Prozent schneller löst als bisherige Methoden. Mit dem frischen Rückenwind durch BNP Paribas und dem erweiterten Vertriebsnetz durch Carahsoft geht ServiceNow in das kommende Quartal mit einer konkreteren Wachstumsgeschichte — deren Belastbarkeit sich an der tatsächlichen Umsatzbeschleunigung messen lassen muss.
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