Redcare Pharmacy Aktie: Rezept-Boom
Die Redcare Pharmacy hat 2025 deutlich zugelegt – getrieben vor allem durch das E-Rezept-Geschäft in Deutschland. Während die Umsätze insgesamt um 24 Prozent stiegen, verdoppelte sich der deutsche Rezept-Umsatz nahezu. Nun kommt auch regulatorisch Rückenwind aus Berlin.
Deutsches E-Rezept als Wachstumsmotor
Die vorläufigen Zahlen für 2025 zeigen ein klares Bild: Der Konzernumsatz erreichte 2,9 Milliarden Euro, nach 2,4 Milliarden Euro im Vorjahr. Besonders stark entwickelte sich das verschreibungspflichtige Geschäft. Die Rezept-Umsätze in Deutschland schossen von 254 Millionen Euro auf 503 Millionen Euro – ein Plus von 98 Prozent.
Allein im vierten Quartal kletterten die deutschen Rezept-Erlöse um 60 Prozent auf 155 Millionen Euro. CEO Olaf Heinrich verwies in der Mitteilung auf Investitionen in die Kundenerfahrung, die sich nun auszahlten. Während die Nachfrage bei rezeptfreien Produkten in einigen Märkten im Schlussquartal etwas nachließ, stabilisierte das starke E-Rezept-Wachstum die Gesamtentwicklung.
Gematik-Entwurf sichert PIN-losen Zugang
Ende Januar folgte eine weitere positive Nachricht: Die deutsche Gematik, zuständig für die digitale Gesundheitsinfrastruktur, veröffentlichte einen Entwurf für sogenannte PoPP-Spezifikationen (Proof of Patient Presence). Diese Regelungen würden es der Shop-Apotheke-App von Redcare erlauben, weiterhin E-Rezepte ohne PIN-Eingabe einzulösen.
Der Entwurf ist Teil der Modernisierung der Telematikinfrastruktur und beseitigt eine wichtige operative Unsicherheit. Zudem öffnet er den Weg für softwarebasierte Authentifizierung und mögliche Integration digitaler Ausweise – ein Vorteil für Redcares digitale Versorgungsansätze.
Kundenreichweite wächst weiter
Die aktive Kundenbasis stieg binnen Jahresfrist um 1,4 Millionen auf 13,9 Millionen. Der Net Promoter Score, ein Maß für Kundenzufriedenheit, verbesserte sich im vierten Quartal auf 74 Punkte. Die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz), die rund 80 Prozent des Umsatzes ausmacht, erwirtschaftete 2025 insgesamt 2,4 Milliarden Euro – ein Anstieg von 24 Prozent.
Das internationale Segment (Belgien, Italien, Frankreich, Niederlande) legte im Gesamtjahr um knapp 24 Prozent auf 540 Millionen Euro zu. Hier bleibt das Wachstum noch deutlich kleiner als in der Kernregion.
Am 4. März wird Redcare den vollständigen Jahresbericht vorlegen. Dann dürften auch Details zur Profitabilität und zu den Investitionen in die digitale Infrastruktur folgen. Die Hauptversammlung ist für den 15. April angesetzt.
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