UBS Aktie: Doppelter Durchbruch
Die Papiere der Schweizer Großbank klettern heute auf ein neues 52-Wochen-Hoch, doch der eigentliche Kurstreiber findet abseits des Aktienhandels statt. Mit einer massiv überzeichneten Platzierung von AT1-Anleihen besteht die UBS eine entscheidende Bewährungsprobe am Kapitalmarkt. Ist damit das letzte Kapitel der Credit-Suisse-Übernahme endgültig abgeschlossen?
Erfolgreiches Comeback am Anleihemarkt
Das wichtigste Signal des heutigen Tages liefert die Fremdkapitalseite. Erstmals seit den Turbulenzen rund um die Credit-Suisse-Übernahme begibt die UBS wieder Additional Tier 1 (AT1) Anleihen. Die Resonanz der institutionellen Investoren fällt eindeutig aus:
- Hohe Nachfrage: Für die angebotenen Papiere gingen Gebote in Höhe von rund 10 Milliarden USD ein.
- Konditionen: Die zwei Tranchen (kündbar 2031 und 2036) weisen Renditen von ca. 7,125 % beziehungsweise 7,5 % auf.
- Signalwirkung: Die Überzeichnung verdeutlicht, dass Großanleger die Risikostruktur der Bank wieder voll akzeptieren.
Marktbeobachter werten dieses Volumen als Beleg dafür, dass die Unsicherheiten bezüglich der Kapitalinstrumente verflogen sind. Für Aktionäre sinkt damit perspektivisch die Risikoprämie.
Charttechnik und operative Gewinne
Diese fundamentale Stärkung spiegelt sich direkt im Aktienkurs wider. Mit dem Sprung über 47,45 USD bricht der Titel aus seiner bisherigen Handelsspanne aus und notiert in der Spitze bei über 47,60 USD. Die Marktkapitalisierung stabilisiert sich damit oberhalb von 150 Milliarden USD.
Unterstützung erhält der Kurs auch durch das operative Geschäft. Die Bank sicherte sich ein Aktienmandat des niederländischen Pensionsfonds PME im Volumen von 5 Milliarden Euro. Ein solcher Großauftrag sichert langfristige Gebühreneinnahmen im Asset Management. Zudem nahm Beatriz Martin am 1. Januar ihre Arbeit als Group COO auf, was Analysten als Schritt zu effizienteren Prozessen innerhalb der Bankengruppe interpretieren.
Aktive Marktgestaltung
Parallel zur eigenen Refinanzierung tritt die UBS als dominanter Akteur auf. Sie fungiert ab heute als Stabilisierungsmanager für eine Anleihe der Bank of Ireland und baute die eigene Beteiligung an der Costain Group PLC strategisch aus. Auch das hauseigene Research bewegt den Markt: Die Strategen erhöhten unter anderem ihre Prognose für den Goldpreis Mitte 2026 auf 4.500 USD.
Das Zusammenspiel aus dem charttechnischen Ausbruch und der erfolgreichen Rückkehr an den AT1-Markt festigt die Position der UBS. Die gefüllten Orderbücher bei der Anleiheemission bestätigen das Vertrauen der institutionellen Investoren in den eingeschlagenen Integrations- und Wachstumskurs.
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