Ubisoft Aktie: Radikaler Sparkurs
Ubisoft befindet sich in einer entscheidenden Phase der Neuausrichtung. Während das Management die internen Strukturen massiv umbaut, belasten hohe Verluste und Entlassungen das Unternehmen. Kann die Konzentration auf bekannte Blockbuster-Marken die nötige Stabilität zurückbringen?
Fokus auf Kernmarken
Das Management verfolgt einen Dreijahresplan, der die Entwicklungsstruktur in fünf kreative Einheiten unterteilt. Im Zentrum dieser Strategie steht die Konzentration auf bewährte Franchises. Trotz einer umfassenden Portfolio-Überprüfung bestätigte die Führung, dass mehrere Projekte der „Assassin's Creed“-Reihe sowie zwei neue „Far Cry“-Titel weiterhin aktiv entwickelt werden.
Gleichzeitig trennt sich das Unternehmen von weniger vielversprechenden Projekten. Insgesamt wurden sechs Titel gestrichen, darunter das geplante Remake von „Prince of Persia: Sands of Time“ sowie drei bisher unangekündigte Marken. Neu im Portfolio ist hingegen das von Amazon erworbene Spiel „March of Giants“. Morgen steht zudem mit dem globalen Launch von „Rainbow Six Mobile“ ein wichtiger operativer Meilenstein an.
Kostensenkungen und Stellenabbau
Um die finanzielle Basis zu stabilisieren, peilt Ubisoft Kosteneinsparungen von über 200 Millionen US-Dollar an. Dieser Sparkurs führt zu deutlichen Einschnitten in der weltweiten Belegschaft. Zuletzt strich das Entwicklungsstudio in Toronto 40 Stellen. Zuvor wurden bereits die Standorte in Stockholm und Halifax geschlossen.
Auch in der Zentrale in Paris hinterlässt die Umstrukturierung Spuren: Ein freiwilliges Abfindungsprogramm führte dort zum Ausscheiden von rund 200 Mitarbeitern. Trotz des Personalabbaus in Toronto sollen strategisch wichtige Projekte wie das „Splinter Cell“-Remake planmäßig fortgeführt werden.
Milliardenverlust im Visier
An den europäischen Börsen spiegelt die aktuelle Bewertung von rund 555 Millionen Euro den hohen Druck der vergangenen Monate wider. Die Aktie notiert derzeit deutlich unter ihren langfristigen Durchschnittswerten.
Die fundamentalen Daten unterstreichen die Herausforderungen. Für das laufende Geschäftsjahr bestätigt Ubisoft zwar ein Ziel bei den Buchungen von etwa 1,5 Milliarden Euro. Allerdings rechnet das Unternehmen gleichzeitig mit einem operativen Verlust von rund einer Milliarde Euro. Die jüngsten Quartalsbuchungen beliefen sich auf 338 Millionen Euro.
Der Fokus der Marktteilnehmer liegt nun auf dem morgigen Release von „Rainbow Six Mobile“. Dieser Launch gilt als erster Indikator dafür, ob die neue Pipeline-Strategie unmittelbar Früchte tragen kann, während der Konzern seine Kostenbasis weiter reduziert.
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