Ubisoft besetzt entscheidende Schlüsselpositionen neu, um die im Januar angekündigte Transformation operativ voranzutreiben. Mit neuen Köpfen an der Spitze der „Creative Houses“ will der Spiele-Riese die Eigenverantwortung der Teams stärken und die operative Schlagkraft erhöhen. Es ist ein notwendiger Schritt, um nach dem massiven Kursverfall der vergangenen zwölf Monate wieder Vertrauen am Markt aufzubauen.

Fokus auf operative Schnelligkeit

Ab dem 23. März übernimmt Julien Bares die Leitung der Creative Houses 3 und 5. Sein Aufgabenbereich umfasst sowohl intensive Live-Erlebnisse wie The Crew als auch den Bereich der Mobile-Spiele mit Titeln wie Just Dance. Flankiert wird er ab April von Thomas Andrén, der das „Creative Network“ steuern soll – eine zentrale Einheit, die den Entwicklungsstudios spezialisierten Support bietet. CEO Yves Guillemot verspricht sich von dieser neuen Struktur eine deutlich höhere Geschwindigkeit bei der Entwicklung und Vermarktung neuer Inhalte.

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Strikte Kostendisziplin und Kernmarken

Hinter den Kulissen regiert weiterhin der Rotstift. Ubisoft plant, die Fixkosten in den kommenden zwei Jahren um weitere 200 Millionen Euro zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden bereits sechs Projekte gestrichen und sieben weitere Titel verschoben. Die Konzentration gilt nun voll den Schwergewichten Assassin's Creed und Rainbow Six. Parallel dazu liefert das Multimedia-Geschäft Lichtblicke: Die Netflix-Serie Splinter Cell: Deathwatch wurde bereits kurz nach dem Start im Oktober 2025 um eine zweite Staffel verlängert.

An der Börse bleibt die Lage jedoch angespannt. Mit einem Schlusskurs von 4,17 Euro am Dienstag notiert die Aktie nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 3,92 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf über 34 %. Immerhin liefert die Charttechnik ein kleines Signal: Der Relative-Stärke-Index (RSI) deutet mit einem Wert von 29,7 auf eine technisch überverkaufte Situation hin, was den Verkaufsdruck kurzfristig bremsen könnte.

Die neuen Verantwortlichen treten ihre Posten am 23. März und 1. April an. Ab diesem Zeitpunkt muss die neue Struktur beweisen, dass sie die hohen Entwicklungskosten schneller in profitable Live-Services ummünzen kann. Die kommenden Quartalsberichte werden zeigen, ob die Effizienzsteigerungen tatsächlich in der Bilanz ankommen.

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