Kraken Robotics Aktie: Verteidigungs-Geschäft boomt
Kraken Robotics festigt seine Rolle als wichtiger Akteur in der maritimen Verteidigungstechnologie. Gestern gab das Unternehmen den Eingang neuer Aufträge im Gesamtvolumen von rund 24 Millionen Dollar bekannt. Die Verträge mit mehr als zehn Kunden aus fünf verschiedenen Ländern unterstreichen die wachsende globale Nachfrage nach spezialisierten Unterwasser-Lösungen.
Fokus auf die polnische Marine
Ein zentraler Bestandteil des Auftragspakets ist der Verkauf des KATFISH-Sonarsystems an die polnische Marine. Die Technologie soll auf Minenjagdbooten der Kormoran-II-Klasse zum Einsatz kommen. Bereits 2020 entschied sich Polen für diese Systeme, um komplexe Flachwassergebiete zu überwachen. Der aktuelle Auftrag wurde über den polnischen Partner Thesta abgewickelt. Neben Sonaren verzeichnet Kraken eine hohe Nachfrage nach SeaPower-Unterseebatterien, die zunehmend auch von Kunden außerhalb des klassischen Sonar-Bereichs angefragt werden.
Ausbau der Produktionskapazitäten
Um das wachsende Auftragsvolumen zu bewältigen, fährt Kraken die Produktion in Nova Scotia hoch. Die neue Fertigungsstätte soll in Kürze den Betrieb aufnehmen. Ziel ist es, vor allem die Liefergeschwindigkeit und das Volumen der SeaPower-Batterielinie deutlich zu steigern. CEO Greg Reid sieht in der Erweiterung der nordamerikanischen Kapazitäten den entscheidenden Faktor, um den Trend hin zu fortschrittlichen Unterwasser-Energielösungen zu bedienen.
Strategische Übernahme im Blick
Finanziell steht das Wachstum auf einem soliden Fundament. Erst am 12. März schloss Kraken eine Kapitalerhöhung mit einem Bruttoerlös von rund 402,5 Millionen Dollar ab. Diese Mittel sind primär für die Übernahme der Covelya Group vorgesehen. Die Transaktion hat ein Volumen von etwa 615 Millionen Dollar und soll im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden.
An der Börse kommt die Expansionsstrategie gut an. Die Aktie legte in den vergangenen 30 Tagen um über 38 Prozent zu und notiert mit 6,36 Euro nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Der Trend zu vernetzten maritimen Verteidigungssystemen spielt Kraken dabei in die Karten.
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