TUI Aktie: Analysten uneins
Der Reisekonzern TUI steht nach widersprüchlichen Analystensignalen im Fokus. Während Peel Hunt die Aktie von „Buy" auf „Hold" herabstufte, bekräftigte Barclays zeitgleich ihre positive Einschätzung. Die Aktie reagierte mit leichten Gewinnmitnahmen – ein überraschend verhaltenes Echo nach der starken Rally der vergangenen Monate.
Die Fakten im Überblick:
- Peel Hunt stuft auf „Hold" ab: Bewertungsziel erreicht
- Barclays bestätigt „Overweight": Hotel- und Kreuzfahrtgeschäft überzeugt
- Aktie notiert bei 9,23 Euro, knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 9,45 Euro
- Erste Dividende seit Corona-Pandemie angekündigt
Geteilte Meinungen nach starkem Lauf
Die Abstufung durch Peel Hunt am 8. Januar begründete das britische Analysehaus mit der erreichten Bewertung. Nach einem Kursplus von rund 22 Prozent binnen Jahresfrist sehen die Analysten kurzfristiges Potenzial ausgeschöpft. Anders Barclays: Die Großbank hält nach Gesprächen mit dem Management an ihrer positiven Haltung fest. Besonders die Margensteigerungen im Reiseveranstaltergeschäft und die anhaltende Stärke bei Hotels und Kreuzfahrten stützen diese Einschätzung.
Die Aktie reagierte mit moderaten Verlusten. Nach dem jüngsten 52-Wochen-Hoch bei 9,51 Euro konsolidiert der Titel nun knapp darunter. Der RSI von 45 deutet auf eine neutrale Marktverfassung hin.
Solides Fundament trifft auf verhaltenen Ausblick
TUI hat sich nach der Pandemie deutlich stabilisiert. Das Rekordergebnis für das Geschäftsjahr 2025 und die spürbare Reduzierung der Nettoverschuldung unterstreichen die Fortschritte. Die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung sendet ein wichtiges Signal an den Kapitalmarkt.
Für 2026 plant der Vorstand mit einem Umsatzwachstum von 2 bis 4 Prozent und einem EBIT-Anstieg von 7 bis 10 Prozent. Diese Prognose gilt als eher konservativ, wird jedoch durch solide Buchungszahlen für die Wintersaison gestützt.
Februar bringt Klarheit
Im kommenden Monat stehen gleich mehrere entscheidende Termine an: Hauptversammlung, Dividendenbeschluss und die Vorlage der Q1-Zahlen. Besonders die Buchungsdynamik für die Sommersaison 2026 dürfte im Fokus stehen. Diese Daten werden zeigen, ob die verhaltene Prognose des Managements zu defensiv ausfällt oder ob die jüngste Bewertung gerechtfertigt ist.
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