TSMC Aktie: Spektakuläre Ergebnisse!
TSMC rückt gleich an zwei Fronten in den Fokus: Die USA und Taiwan senken Zölle, während Europa seine Chip-Offensive unter dem EU Chips Act beschleunigt. Für den Auftragsfertiger geht es damit nicht nur um neue Standorte, sondern um handfeste Kosten- und Investitionsbedingungen. Was heißt das konkret für die Produktion und die Lieferketten – und wo steigen gleichzeitig die Anforderungen?
USA/Taiwan: Zölle sinken, Investitionen steigen
Die USA und Taiwan haben sich darauf verständigt, Zölle auf taiwanische Importe zu senken. Der Satz fällt dabei von 20% auf 15%. Für TSMC bedeutet das: Chips aus Taiwan werden beim Import in den US-Markt günstiger, was die Preisposition gegenüber Rivalen wie Samsung Electronics und Intel verbessern kann.
Teil des größeren Pakets ist zudem ein Investitionsversprechen Taiwans von mehr als 250 Mrd. US-Dollar für US-Projekte in den Bereichen Halbleiter, Energie und KI. TSMC steuert davon 100 Mrd. US-Dollar bei. Damit wird der Konzern enger an US-Ausbaupläne rund um KI- und High-Performance-Computing-Infrastruktur gekoppelt.
Die stärkere US-Präsenz hat aber auch eine Kehrseite: Mehr fixe Kosten, mehr Komplexität über mehrere Regionen hinweg und potenziell zusätzliche politische Erwartungen an die Verteilung von Kapazitäten.
Europa: Dresden-Fab und Designzentrum
Parallel treibt TSMC den Ausbau in Europa voran. Im Rahmen des EU Chips Act plant die European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) – ein Joint Venture von TSMC, Bosch, Infineon und NXP – eine neue Fabrik in Dresden. Der Investitionsbedarf liegt bei über 10 Mrd. Euro, wobei laut Bericht rund die Hälfte öffentlich finanziert werden soll.
TSMC will 70% an der Dresdner Anlage halten. Das Werk soll moderne Chips für Europas Auto-, Industrie- und KI-Anwendungen liefern. Außerdem beantragt das Projekt den Status als „Open EU Foundry“ unter dem Chips Act.
Zusätzlich eröffnet TSMC ein europäisches Designzentrum in München. Das soll die Chipentwicklung und Innovation gemeinsam mit europäischen Partnern beschleunigen.
EU Chips Act: Mehr Geld als geplant
Nach Angaben der EU-Kommission hat der 2023 verabschiedete Chips Act bisher Investitionen von mehr als 80 Mrd. Euro angestoßen – damit fast doppelt so viel wie das ursprüngliche Ziel von 43 Mrd. Euro. Neuere Kommissionsdaten deuten darauf hin, dass die zugesagten Gesamtinvestitionen bis 2030 auf etwa 100 Mrd. Euro steigen könnten.
Trotzdem bleibt Europas Anteil an der weltweiten Chipproduktion bei rund 10%. Der Grund: Andere Regionen investieren ebenfalls sehr aggressiv, der Wettbewerb um fortschrittliche Halbleiter ist global.
Im Blick bleibt nun vor allem die Umsetzung: Wie schnell TSMC die großen Investitionsprogramme in den USA und Europa taktet, wann die neuen Fabrikkapazitäten tatsächlich ans Netz gehen – und ob die KI-Nachfrage in langfristig vertraglich abgesicherte Kapazitätsbindungen mündet.
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