TSMC Aktie: Erfolgsgeheimnis enthüllt!
Der Halbleiter-Gigant zementiert seine Machtposition durch ein historisches Handelsabkommen zwischen den USA und Taiwan. Während die Zölle für taiwanesische Importe sinken, nimmt TSMC eine gewaltige Summe in die Hand, um die Produktion auf amerikanischem Boden massiv auszubauen. Damit verschärft sich der Wettbewerb für Konkurrenten wie Intel erheblich.
Zollsenkung gegen Investitionsgarantie
Das am Donnerstag bekannt gewordene Abkommen bringt für TSMC einen entscheidenden strategischen Vorteil: Die US-Zölle auf taiwanesische Waren – inklusive Halbleiter – sinken von 20 auf 15 Prozent. Dieser Schritt stärkt die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Taiwanesen auf dem US-Markt direkt gegenüber Rivalen wie Samsung und Intel.
Der Preis für dieses Entgegenkommen ist eine massive Kapitalbindung. Im Rahmen eines breiteren 250-Milliarden-Dollar-Pakets Taiwans steuert TSMC rund 100 Milliarden Dollar gezielt für die Expansion in den USA bei. Geplant sind vier weitere Fabriken am Standort Arizona. Ziel dieser Offensive ist es, sich den zollfreien Importstatus bis zum Jahr 2032 zu sichern und die Lieferketten für US-Kunden zu verkürzen.
KI-Boom finanziert Rekordausgaben
Die finanzielle Basis für diese Expansion liefert das operative Geschäft, das weiterhin vom unersättlichen Bedarf an KI-Chips getrieben wird. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Nettogewinn um 35 Prozent auf 16 Milliarden Dollar, während der Umsatz um 21 Prozent auf 33 Milliarden Dollar zulegte.
Um diesen Vorsprung zu halten, fährt das Management die Investitionen (Capex) drastisch nach oben. Für das laufende Jahr 2026 sind Ausgaben zwischen 52 und 56 Milliarden Dollar eingeplant – ein Anstieg von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Großteil dieser Mittel fließt in fortschrittliche Prozesstechnologien, die für die nächste Generation von KI-Beschleunigern für Kunden wie Nvidia und Apple unerlässlich sind.
Bewertung unter Branchenschnitt
Trotz der starken Kursentwicklung der letzten zwölf Monate erscheint die Aktie im historischen Vergleich nicht überteuert. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 28,9 handelt der Titel deutlich unter dem Durchschnitt der Halbleiterbranche, der aktuell bei über 42 liegt.
Marktbeobachter werten die Kombination aus moderater Bewertung und gesicherten politischen Rahmenbedingungen positiv. Analysten von DA Davidson setzten das Kursziel am 13. Februar auf 450 Dollar, was bei einem aktuellen Kurs von rund 362 Dollar noch deutliches Aufwärtspotenzial impliziert. Mit einer Marktkapitalisierung von 1,9 Billionen Dollar bleibt TSMC der unangefochtene Schwergewichts-Champion im Chipsektor.
Die langfristige Perspektive hängt nun an der reibungslosen Umsetzung der US-Projekte. Gelingt der schnelle Aufbau der neuen Kapazitäten in Arizona, kann TSMC nicht nur politische Risiken minimieren, sondern auch seine unverzichtbare Rolle in der globalen KI-Infrastruktur weiter festigen.
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