Die Aktie des Marinespezialisten Thyssenkrupp Marine Systems beendet die erste Handelswoche 2026 mit einem versöhnlichen Ausklang. Nach dem turbulenten Jahresende nutzen Anleger das niedrigere Kursniveau für den Wiedereinstieg. Die technische Ausgangslage hat sich merklich verbessert.

Die wichtigsten Fakten:
- Schlusskurs am Freitag: 69,40 Euro
- Wochenplus: Deutliche Erholung nach Dezember-Schwäche
- Technisches Signal: 65-Euro-Marke erfolgreich verteidigt
- Abstand zum 52-Wochen-Tief: Rund 21 Prozent

Käufer kehren zurück

Zum Wochenausklang notierte die TKMS-Aktie knapp unter 70 Euro und damit spürbar über den Dezember-Tiefs im Bereich von 64 Euro. Das Handelsvolumen lag über dem Durchschnitt der Vorwochen – ein Indiz für wiederkehrendes institutionelles Interesse. Besonders die erfolgreiche Verteidigung der 65-Euro-Schwelle wird als wichtiges charttechnisches Signal gewertet.

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Der Verkaufsdruck der Jahresendphase scheint versiegt. Viele Marktteilnehmer hatten im Dezember steuerlich motivierte Gewinnmitnahmen vorgenommen, nachdem die Aktie kurz nach dem Börsengang im Oktober zwischenzeitlich die 100-Euro-Marke erreicht hatte.

Realistische Bewertung nach IPO-Übertreibung

Mit dem aktuellen Niveau notiert das Papier etwa 16 Prozent über dem Ausgabepreis von 60 Euro. Die Euphorie der ersten Börsenwochen – TKMS als einziger reiner deutscher Marine-Wert – ist einer nüchterneren Einschätzung gewichen. Analysten hatten die Kursspitze bei 100 Euro mehrheitlich als überzogen bewertet.

Fundamental stützt ein Auftragsbestand von über 16 Milliarden Euro die aktuelle Bewertung. Darunter befinden sich wichtige U-Boot-Projekte für NATO-Partner, die für mehrjährige Planungssicherheit sorgen. Die Aufnahme in den MDAX im Dezember hatte zunächst technische Umschichtungen ausgelöst, diese Phase ist nun weitgehend abgeschlossen.

Nächste Hürde bei 75 Euro

Charttechnisch richtet sich der Blick auf die Widerstandszone zwischen 68 und 70 Euro. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte den Weg für eine Erholung in Richtung 75 Euro öffnen. Im Februar werden die ersten regulären Quartalszahlen als eigenständiges Unternehmen erwartet – bis dahin dürfte die allgemeine Rüstungsstimmung die Kursentwicklung prägen.

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