Der Rüstungskonzern TKMS liefert ein ungewöhnliches Bild: Rekordauftragsbestand, steigende Margen — und trotzdem eine Aktie, die seit Wochen nachgibt. Seit dem Jahreshoch bei 100,60 Euro im Januar hat das Papier rund 18 Prozent eingebüßt und notiert aktuell bei 82,85 Euro, deutlich unterhalb des 50-Tage-Durchschnitts von 94,67 Euro.

Der Auslöser der jüngsten Schwächephase liegt im Charttechnik: Eine Unterstützungszone zwischen 88,35 und 89,30 Euro wurde nach unten durchbrochen. Solche Marken gelten als psychologisch wichtige Orientierungspunkte — ihr Verlust kann Verkaufsdruck verstärken, unabhängig davon, wie das Unternehmen fundamental dasteht. Genau das scheint hier zu passieren.

Starke Fundamentaldaten im Gegenwind

Die operative Entwicklung gibt wenig Anlass zur Sorge. Im Geschäftsjahr 2024/2025 wuchs der Umsatz um neun Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich von 4,3 auf 6,0 Prozent. Mittelfristig peilt das Management über sieben Prozent an.

Noch markanter: Der Auftragsbestand erreichte zum 31. Dezember 2025 eine neue Höchstmarke von 18,7 Milliarden Euro. Bestellungen aus Norwegen und Vorverträge für das nationale F128-Fregattenprogramm treiben die Pipeline. Für 2026 rechnen Analysten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 2,10 Euro und einem Kursziel von 91,00 Euro — das liegt rund zehn Prozent über dem aktuellen Kurs.

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Quartalszahlen als nächster Prüfstein

Der RSI liegt mit 32,4 im überverkauften Bereich, was technisch auf eine mögliche Gegenbewegung hindeutet. Eine Bodenbildung hängt jedoch davon ab, ob neue Daten das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen.

Am 11. Mai 2026 legt TKMS die Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres vor. Dann zeigt sich, ob die Wachstumskampagnen in Nordamerika und Asien erste messbare Beiträge liefern — und ob der fundamentale Rückenwind stark genug ist, um den charttechnischen Druck zu brechen.

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