Tesla Aktie: Gigantische Hardware-Pläne
Elon Musk lenkt den Fokus massiv auf Hardware abseits der klassischen Autoproduktion. Während US-Behörden den Druck auf die Autopilot-Software erhöhen, treibt der Konzern milliardenschwere Investitionen in eigene Chipfabriken und eine riesige US-Solarproduktion voran. Die strategische Neuausrichtung erfordert enorme Summen und ruft erste prominente Skeptiker auf den Plan.
An der Börse überwiegen am Freitag zunächst die Sorgen um die verschärften regulatorischen Untersuchungen der "Full Self-Driving"-Software. Der Kurs gibt um 3,31 Prozent auf 318,30 Euro nach und rutscht damit weiter unter die wichtige 50-Tage-Linie.
Milliarden-Deal mit China
Ein zentraler Baustein der neuen Strategie ist der Ausbau der Solarenergie. Laut einem Reuters-Bericht plant das Unternehmen den Kauf von Produktionsanlagen im Wert von 2,9 Milliarden US-Dollar von chinesischen Zulieferern wie Suzhou Maxwell Technologies. Ziel ist es, eine jährliche Produktionskapazität von 100 Gigawatt in den USA aufzubauen, die die gesamte Lieferkette abdeckt.
Die Maschinen sollen noch vor dem Herbst nach Texas geliefert werden. Begünstigt wird das Vorhaben durch eine Ausnahmeregelung der US-Regierung, die diese speziellen Anlagen für die heimische Solarindustrie von Importzöllen befreit.
Eigene Chip-Produktion startet
Parallel dazu steht der offizielle Startschuss für das "Terafab"-Projekt am morgigen 21. März an. Um zukünftige Engpässe zu vermeiden und die eigene KI-Infrastruktur abzusichern, baut der Konzern eine eigene Halbleiterfertigung auf. Geplant ist eine Anlage für hochmoderne 2-Nanometer-Chips mit einer Zielproduktion von bis zu 200 Milliarden KI- und Speicherchips pro Jahr.
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In der Branche sorgt dieses Vorhaben für deutliche Zurückhaltung. Nvidia-Chef Jensen Huang bezeichnete es kürzlich als praktisch unmöglich, die Fähigkeiten etablierter Auftragsfertiger wie TSMC aus dem Stand zu erreichen. Erste Stellenausschreibungen für das Werk in Austin laufen bereits.
Entwarnung und ein starkes Standbein
Abseits der riskanten Neuprojekte gibt es auch stabilisierende Faktoren aus dem operativen Geschäft. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat eine Untersuchung zum Ein-Pedal-Fahrsystem bei über zwei Millionen Fahrzeugen ohne weitere Maßnahmen eingestellt, da keine Sicherheitsmängel festgestellt wurden.
Gleichzeitig liefert die bestehende Energiesparte handfeste Ergebnisse. Mit 46,7 Gigawattstunden an installierten Speichern im Jahr 2025 und einer Bruttomarge von fast 30 Prozent steuert dieser Bereich mittlerweile fast ein Viertel zum gesamten Bruttogewinn des Konzerns bei.
Mit dem morgigen Start des Terafab-Projekts und den anlaufenden Solar-Lieferungen aus China manifestiert sich ein klarer Strategiewechsel. Der Autobauer wandelt sich zunehmend zu einem hochintegrierten Hardware- und Energiekonzern, der seine gesamte Lieferkette für künstliche Intelligenz und Stromerzeugung selbst kontrollieren will.
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