TKMS Aktie: Gelungener Start!
Zwölf U-Boote, ein Auftragsvolumen in Milliardenhöhe — und eine Entscheidung, die Kanada zwischen Mai und Juni treffen will. TKMS hat sein finales Angebot eingereicht und baut unterdessen auf breiter Front an einem Ökosystem aus Technologie, Wissenschaft und Diplomatie, das den Konkurrenten Hanwha Ocean auf Distanz halten soll.
Technologischer Beweis vor der Entscheidung
Den Auftakt lieferte die BlueWhale: Das autonome Unterwasserfahrzeug, entwickelt gemeinsam mit Israel Aerospace Industries, wurde zuletzt an die Deutsche Marine übergeben. Mit 10,9 Metern Länge und 5,5 Tonnen Gewicht ist es das bislang größte unbemannte Unterwasserfahrzeug der Bundeswehr — ausgestattet mit Aufklärungssensorik, Datenfusion und einem integrierten Schleppsonar von TKMS-Tochter ATLAS ELEKTRONIK. Die Serienproduktion soll folgen.
Parallel dazu unterzeichnete TKMS am 9. März Teaming Agreements mit der Dalhousie University und der University of British Columbia. Beide Hochschulen bringen Expertise in Arktisumgebungen, Cybersicherheit und fortgeschrittener Fertigung in das Canadian Defence and Dual-Use Innovation Ecosystem ein — eine Kooperationsplattform, die Industrie, Wissenschaft und Regierung verbindet.
Bereits im Januar hatte TKMS mit dem KI-Unternehmen Cohere vereinbart, künstliche Intelligenz direkt in die Analyseprozesse kanadischer U-Boote zu integrieren. Sonarsignale sollen in Echtzeit klassifiziert, Kommandanten in kritischen Situationen mit Entscheidungshilfen versorgt werden. Hinzu kommen Partnerschaften mit CAE für Trainings- und Simulationslösungen sowie mit Magellan Aerospace für die lokale Produktion von Schwertorpedos.
Solide Basis, angehobene Prognose
Das 1.500-seitige Angebot für Kanada wird von den Regierungen Deutschlands und Norwegens unterstützt — Kanzler Merz, Verteidigungsminister Pistorius und Kanadas Premier Carney trafen sich zuletzt im norwegischen Bardufoss, wo das Rüstungsgeschäft im Mittelpunkt stand.
Auf der operativen Seite zeigt TKMS Stabilität: Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 545 Millionen Euro bei einem bereinigten EBIT von 26 Millionen Euro. Bedeutsamer ist der Auftragsbestand, der auf 18,7 Milliarden Euro kletterte — und mit einem norwegischen Zusatzauftrag über zwei U-Boote des Typs 212CD erstmals die 20-Milliarden-Schwelle überschreitet. Die Jahresprognose hob das Management auf ein Umsatzwachstum von 2 bis 5 Prozent an, nach ursprünglich kalkulierten minus 1 bis plus 2 Prozent.
Am 11. Mai legt TKMS die nächsten Quartalszahlen vor — wenige Wochen bevor Kanada seine Entscheidung fällt. Ein Timing, das den Zahlen eine ungewöhnliche Aufmerksamkeit sichert.
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