Tilray legt für das zweite Geschäftsquartal starke Zahlen vor und reduziert seine Verluste deutlich. Vor allem das Geschäft mit Medizinalcannabis in Europa zieht an und sorgt für einen spürbaren Impuls auf der Umsatzseite. Die Börse reagiert positiv, auch wenn das Chartbild kurzfristig noch nicht bereinigt ist.

Umsatz auf Rekordniveau

Tilray Brands meldet für das zweite Geschäftsquartal einen Rekordumsatz von 217,5 Millionen US‑Dollar. Das entspricht einem Plus von 3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und liegt über den durchschnittlichen Analystenerwartungen. Der leichte, aber stetige Zuwachs wird am Markt als Signal einer möglichen Trendwende gewertet.

Profitabilität rückt näher

Im Fokus steht die deutliche Verbesserung unterm Strich. Tilray konnte den Nettoverlust um 49 % auf 43,5 Millionen US‑Dollar verringern. Das zeigt Fortschritte bei operativer Effizienz und Kostenkontrolle und wird von Investoren als Schritt in Richtung eines tragfähigeren Geschäftsmodells gesehen.

Internationales Geschäft als Wachstumsmotor

Der Haupttreiber für das Umsatzplus ist das internationale Cannabisgeschäft. Dieses Segment steigerte die Erlöse um 36 %, vor allem dank der Expansion in europäischen Märkten. Die starke Entwicklung unterstreicht, dass die internationale Ausrichtung zunehmend Früchte trägt und Tilray in Wachstumsmärkten außerhalb Nordamerikas an Boden gewinnt.

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Bilanz deutlich gestärkt

Auch die Bilanzkennzahlen haben sich verbessert. Die liquiden Mittel stiegen auf 291,6 Millionen US‑Dollar. Zudem hat sich das Unternehmen von einer Nettoverschuldung zu einer Nettofinanzposition von rund 27,4 Millionen US‑Dollar ins Plus bewegt. Damit verfügt Tilray über mehr finanziellen Spielraum für Investitionen und weiteres Wachstum.

Wesentliche Kennzahlen des Quartals im Überblick:

  • Rekordumsatz von 217,5 Millionen US‑Dollar
  • Nettoverlust um 49 % auf 43,5 Millionen US‑Dollar reduziert
  • Internationale Cannabisumsätze um 36 % gesteigert
  • Barmittel auf 291,6 Millionen US‑Dollar erhöht, Nettofinanzposition positiv

Technische Lage bleibt angespannt

Charttechnisch bleibt das Bild trotz der positiven Fundamentaldaten anspruchsvoll. Der jüngste Aufwärtsimpuls folgt auf eine Phase kurzfristiger Schwäche, in der die Aktie unter ihrer 20‑Tage- und 100‑Tage-Linie notierte. Marktbeobachter sehen die 200‑Tage-Durchschnittslinie als zentrale Marke für die weitere Richtung. Kurzfristiger Druck ist damit weiterhin möglich, auch wenn die jüngsten Geschäftszahlen auf eine Stabilisierung im Unternehmen hindeuten.

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