Sechs Jahre nach dem Verkauf der Aufzugssparte könnte Thyssenkrupp erneut von TK Elevator profitieren. Das Unternehmen und seine Aktionäre prüfen laut einer Mitteilung vom 31. März strategische Optionen — ein Börsengang ist dabei ausdrücklich eine der Möglichkeiten.

Was ein IPO für Thyssenkrupp bedeuten würde

2020 verkaufte Thyssenkrupp das Aufzugsgeschäft für 17,2 Milliarden Euro an ein Konsortium aus Advent International, Cinven und der RAG-Stiftung. Einen Teil des Erlöses reinvestierte der Konzern jedoch direkt — und ist damit bis heute als Co-Investor beteiligt. Genau diese Beteiligung könnte nun zum Hebel werden.

Analysten schätzen den Wert von TK Elevator bei einem möglichen Börsengang auf bis zu 25 Milliarden Euro. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von 9,2 Milliarden Euro und zählt zu den weltgrößten Anbietern im Bereich vertikaler Transportsysteme. Für die Koordination eines IPOs wurden bereits Goldman Sachs, Deutsche Bank, Morgan Stanley, Barclays und UBS mandatiert.

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Kurs weit vom Jahreshoch entfernt

Für Thyssenkrupp käme frisches Kapital aus einer Beteiligungsveräußerung zur rechten Zeit. Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 25 Prozent an Wert verloren und notiert damit weit unterhalb des 52-Wochen-Hochs von 13,24 Euro aus dem Oktober 2025. Der laufende Konzernumbau bindet Ressourcen, die finanzielle Flexibilität ist begrenzt.

Eine endgültige Entscheidung über den TKE-Börsengang steht noch aus. Sollte er tatsächlich zustande kommen, hätte Thyssenkrupp die Möglichkeit, die verbleibende Beteiligung zu monetarisieren und den Transformationsprozess mit zusätzlichem Kapital zu stützen.

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