DeFi Technologies meldet einen wichtigen regulatorischen Erfolg in Großbritannien, doch die Freude wird getrübt. Während die Tochtergesellschaft Valour neue Märkte erschließt, läuft heute in den USA eine kritische Frist in einem Sammelklageverfahren ab. Anleger stehen vor der Frage: Überwiegen die neuen Wachstumschancen oder die juristischen Risiken aus der Vergangenheit?

Durchbruch in Großbritannien

Ein strategischer Meilenstein gelang der Tochtergesellschaft Valour Inc. Die britische Finanzaufsicht (FCA) und die Londoner Börse (LSE) haben grünes Licht für den Vertrieb von Krypto-ETPs an Privatanleger gegeben. Seit Anfang der Woche sind der "1Valour Bitcoin Physical Staking ETP" und das entsprechende Ethereum-Produkt an der LSE handelbar.

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Dieser Schritt ist operativ bedeutsam, da Valour seine Produkte in der Region bislang nur professionellen Investoren anbieten durfte. Die Zulassung öffnet den Zugang zu britischen Privatdepots und ermöglicht diesen Anlegern nun Investments in regulierte digitale Assets mit einer Staking-Renditekomponente.

Juristischer Gegenwind in den USA

Zeitgleich kämpft das Unternehmen mit juristischen Problemen. Im Eastern District of New York ist eine Sammelklage anhängig. Der Vorwurf lautet, dass DeFi Technologies und bestimmte Führungskräfte zwischen Mai und November 2025 irreführende Angaben gemacht hätten.

Konkret geht es um die Kommunikation zur DeFi-Arbitrage-Strategie. Die Kläger argumentieren, Investoren seien nicht ausreichend über Ausführungsverzögerungen und den Wettbewerbsdruck informiert worden, welche die Umsatzziele gefährdeten. Diese Vorwürfe wiegen schwer, da das Unternehmen im November 2025 tatsächlich seine Umsatzprognose deutlich senken musste und die Rolle des CEO neu definierte.

Der heutige Freitag markiert einen wichtigen Termin in diesem Verfahren: Es ist der Stichtag für Investoren, um sich als Hauptkläger (Lead Plaintiff) registrieren zu lassen. Die weitere Kursentwicklung wird maßgeblich davon abhängen, ob die neuen Umsätze aus dem britischen Retail-Geschäft die Belastungen durch den Vertrauensverlust und die Rechtsstreitigkeiten in den USA kompensieren können.

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