Volkswagen Aktie: Marktdynamik entschlüsseln
Gewinneinbruch auf Konzernebene, Rekordergebnis bei der Tochter — Volkswagen liefert dieser Tage ein geteiltes Bild. Während der Gesamtkonzern im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinnrückgang von rund 44 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro verbucht, steuern einzelne Sparten deutlich gegen den Trend.
Audi als Lichtblick im Konzern
Die Ingolstädter Tochter zieht die stärkste Gegenbewegung. Audis Nettogewinn kletterte 2025 um zehn Prozent auf 4,6 Milliarden Euro, der Umsatz auf 65,5 Milliarden Euro. Besonders die Elektromodelle legten zu: Die Auslieferungen vollelektrischer Fahrzeuge stiegen um 36 Prozent auf rund 223.000 Einheiten — trotz leicht sinkender Gesamtvolumina.
Parallel dazu sicherte Audi die Beschäftigung ab. Eine Jobgarantie gilt bis Ende 2033, weiterer Stellenabbau über die bereits vereinbarten 7.500 Stellen hinaus ist ausgeschlossen. 65 Prozent des Ziels sind laut Unternehmen bereits umgesetzt oder fixiert.
Auch die Finanzsparte Volkswagen Group Mobility entwickelte sich stark. Das operative Ergebnis stieg 2025 um 15 Prozent auf 3,45 Milliarden Euro. Für 2026 erwartet das Management eine weitere Steigerung — in Deutschland laufen bereits 82 Prozent der konzerneigenen Elektrofahrzeuge über dieses Segment.
Analysten halten trotz Gegenwind an Kurszielen fest
Warburg Research bekräftigte das Kaufvotum für die VW-Vorzugsaktie mit einem Kursziel von 151 Euro. Analyst Fabio Hölscher ordnet die gesenkten Margenziele für 2030 als Reaktion auf globalen Protektionismus und das langsamere Tempo der Elektromobilität ein. Jefferies bestätigte ein Kursziel von 140 Euro, sieht das operative Bild für 2026 jedoch als herausfordernd — mit starker Abhängigkeit vom zweiten Halbjahr.
Beide Kursziele liegen weit über dem aktuellen Niveau. Die Aktie notiert nach einem schwachen Jahresstart rund 19 Prozent unter ihrem Stand vor zwölf Monaten und hat sich zuletzt leicht vom Jahrestief bei 83,16 Euro erholt. Der RSI von 31 signalisiert eine überverkaufte Situation — technisch ein Bereich, in dem Gegenbewegungen häufiger werden.
Ob die starken Teilsegmente die Belastungen auf Konzernebene kompensieren können, hängt maßgeblich davon ab, wie sich das Marktumfeld im zweiten Halbjahr 2026 entwickelt — insbesondere im Hinblick auf Handelsbarrieren und die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in den Kernmärkten.
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