Für Thyssenkrupp steht ein entscheidender Umbau bevor. Der Konzern trennt sich von seinen Anteilen an den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) – und das früher als gedacht. Die Salzgitter AG übernimmt die Duisburger Stahlwerke zum 1. Juni 2026. Bereits Ende 2028 endet die Belieferung mit Brammen, vier Jahre früher als ursprünglich vereinbart. Die Stahlsparte bleibt damit im Fokus der strategischen Neuausrichtung.

Die wichtigsten Fakten:
- HKM-Verkauf an Salzgitter AG zum 1. Juni 2026
- Brammen-Lieferungen enden Ende 2028 statt 2032
- Q1-Zahlen für Geschäftsjahr 2025/26 am 12. Februar erwartet
- Wasserstoff-Tochter Nucera expandiert in Indien

Stahlgeschäft unter Druck

Die Entscheidung zum beschleunigten Ausstieg aus HKM unterstreicht die angespannte Lage der Stahlsparte. Das Marktumfeld bleibt herausfordernd: Die deutsche Stahlproduktion ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Intensiver Wettbewerb und hohe Transformationskosten für klimafreundlichere Produktionsverfahren belasten die Rentabilität.

Die anstehenden Quartalszahlen am 12. Februar werden zeigen, wie sich diese Faktoren auf die operative Entwicklung auswirken. Investoren dürften besonders auf Kennzahlen zur Stahlsparte und Hinweise zur weiteren strategischen Ausrichtung achten.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Thyssenkrupp?

Wasserstoff als Hoffnungsträger

Während das Stahlgeschäft schrumpft, setzt der Konzern auf Wachstum im Wasserstoffsektor. Die Tochter Thyssenkrupp Nucera treibt ihre Aktivitäten voran und kooperiert mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), um die Märkte für grünen Wasserstoff in Indien zu entwickeln. Ob dieses Segment mittelfristig die Belastungen aus dem Stahlbereich kompensieren kann, bleibt jedoch offen.

Mit einem Plus von knapp 152 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten hat sich die Aktie deutlich erholt, notiert aber noch rund 12 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Die Quartalszahlen am 12. Februar könnten Aufschluss darüber geben, ob die operative Realität die Kurserholung rechtfertigt.

Thyssenkrupp-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Thyssenkrupp-Analyse vom 7. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Thyssenkrupp-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Thyssenkrupp-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 7. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Thyssenkrupp: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...