Der Bitcoin schießt am Freitag plötzlich wieder über 71.000 Dollar, nachdem er am Morgen noch unter 60.000 Dollar getaumelt war – der tiefste Stand seit Oktober 2025. Eine brutale Gegenbewegung, die bei vielen Anlegern die Frage aufwirft: Ist das Schlimmste überstanden oder nur eine kurze Atempause im Abwärtsstrudel?

Die Schnäppchenjäger sind zurück, keine Frage. Nach dem Schock vom Donnerstag, als der Kurs um über 13 Prozent einbrach – der größte Tagesverlust seit November 2022 – greifen wieder mutige Käufer zu. Doch Experten warnen eindringlich vor voreiligem Optimismus.

Crash auf Raten statt echter Erholung

Timo Emden von Emden Research bringt es auf den Punkt: Die aktuelle Erholung fügt sich in das Gesamtbild eines "Crashs auf Raten" ein. Scharfe Abverkäufe wechseln sich mit technischen Gegenbewegungen ab, ohne dass die strukturellen Probleme gelöst wären. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit dem Rekordhoch im Oktober 2025 bei etwa 126.000 Dollar hat sich der Bitcoin-Wert zwischenzeitlich halbiert.

Für einen glaubwürdigen Stimmungsumschwung brauche es mehr als Hoffnung, warnt Emden. Gefordert seien belastbare Signale, dass der Markt diesen Einschnitt tatsächlich verarbeiten könne. Davon ist bislang nichts zu sehen.

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Die wahren Gründe der Talfahrt

Ende Januar setzte die Talfahrt ein – und ein einzelner Auslöser lässt sich nicht ausmachen. Jonathan Osswald von der DZ Bank sieht vielmehr ein verhängnisvolles Zusammenspiel: Mangelnde Nachfrage großer institutioneller Investoren trifft auf allgemeine Anlegerunsicherheit. Dazu kommt die Hebelwirkung von Derivate-Geschäften, die den Abverkauf beschleunigt.

Der Kurs ist binnen weniger Wochen um bis zu 30.000 Dollar abgestürzt. Solche extremen Bewegungen gab es in der Bitcoin-Geschichte zwar schon mehrfach – doch sie machen die massiven Risiken überdeutlich, die mit Kryptowährungen verbunden sind. In Sicherheit wiegen sollten sich Anleger definitiv nicht, auch wenn die Preisjäger gerade auf der Pirsch sind.

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