Der österreichische Energie- und Chemiekonzern OMV legt solide Jahreszahlen für 2025 vor – und überrascht mit einem attraktiven Dividendenvorschlag. Während die Transformation des Unternehmens Früchte trägt, dürfte vor allem die geplante Ausschüttung die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen.

Die wichtigsten Fakten zum OMV-Jahresergebnis:

  • CCS Operatives Ergebnis: 4,6 Milliarden Euro
  • Cashflow aus Betriebstätigkeit: 5,2 Milliarden Euro
  • Vorgeschlagene Gesamtdividende: 4,40 Euro je Aktie (davon 3,15 Euro regulär, 1,25 Euro zusätzlich)
  • Leverage-Grad: Niedrige 14 Prozent

Chemicals-Sparte mit Ergebnissprung

Besonders stark entwickelte sich der Geschäftsbereich Chemicals & Materials. Im vierten Quartal verdreifachte sich der bereinigte Betriebsgewinn nahezu auf 236 Millionen Euro. Verantwortlich dafür: die Neubewertung der Tochtergesellschaft Borealis im Zuge der Vorbereitungen für das Joint Venture mit ADNOC.

Die Gründung der Borouge Group International, einem Gemeinschaftsunternehmen mit ADNOC, läuft nach Plan. Die Integration von Borealis, Borouge und Nova Chemicals soll im laufenden Quartal abgeschlossen werden – die meisten Genehmigungen liegen bereits vor.

Neptun Deep auf Kurs

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Parallel schreitet das strategisch wichtige Gasprojekt Neptun Deep im Schwarzen Meer planmäßig voran. Die OMV Petrom bestätigte, dass 2027 das erste Gas gefördert werden soll. Das Projekt gilt als bedeutender Baustein für die regionale Energieversorgungssicherheit.

Attraktive Ausschüttung geplant

Der Vorstand schlägt für das Geschäftsjahr 2025 eine Gesamtdividende von 4,40 Euro je Aktie vor. Diese setzt sich aus einer regulären Dividende von 3,15 Euro und einer zusätzlichen Dividende von 1,25 Euro zusammen. Bei einem aktuellen Kurs von 52,35 Euro ergibt sich daraus eine Dividendenrendite von rund 8,4 Prozent – ein Wert, der im aktuellen Marktumfeld durchaus Beachtung finden dürfte.

Die robuste Bilanz mit einem niedrigen Leverage-Grad von 14 Prozent unterstreicht den finanziellen Spielraum des Konzerns. Die Fortschritte bei der „Strategie 2030" – der Transformation hin zu einem nachhaltigen Unternehmen für Kraftstoffe, Chemikalien und Materialien – scheinen sich auszuzahlen.

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