Thyssenkrupp Aktie: Barclays bleibt skeptisch
Die Thyssenkrupp-Aktie zeigt Stärke zum Wochenstart und knüpft an die Gewinne der Vorwoche an. Das Mehrjahreshoch bei 12,48 Euro rückt damit näher. Doch während die Kursentwicklung positive Signale sendet, mahnt die britische Investmentbank Barclays weiterhin zur Vorsicht.
Analyst Tom Zhang hat am Montag das Kursziel für den Essener Industriekonzern von 9 auf 9,50 Euro angehoben. Die Einstufung bleibt jedoch bei "Underweight" – eine klare Verkaufsempfehlung. Zhang begründet die Anhebung vor allem mit höheren Schätzungen für das operative Ergebnis im europäischen Stahlgeschäft. Haupttreiber ist die Strompreiskompensation, die sich positiv auf die Margen auswirkt.
Berichtssaison ohne Überraschungen
Die Berichtssaison im europäischen Stahlsektor verlief laut Zhang bislang weitgehend im Rahmen der Erwartungen. Interessant sind die Aussagen der Branche zum europäischen Protektionismus: Die erhofften Vorteile durch Schutzmaßnahmen dürften sich erst im späteren Jahresverlauf zeigen. Mit seiner erhöhten Gewinnschätzung bewegt sich der Barclays-Analyst nun am oberen Ende der Konsensspanne.
Warnung vor ungelösten Risiken
Trotz der Anpassung bleibt die Grundhaltung von Barclays negativ. Die Bank sieht weiterhin ungelöste strukturelle Herausforderungen für den Konzern. Das neue Kursziel von 9,50 Euro liegt deutlich unter dem aktuellen Kursniveau – ein Signal, dass Zhang von fallenden Notierungen ausgeht. Die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells bleibt aus Sicht der Analysten offen.
Die Aktie selbst scheint von der skeptischen Einschätzung unbeeindruckt. Der Titel handelt aktuell in der Nähe seines Mehrjahreshochs und zeigt technische Stärke. Ob die positive Kursentwicklung nachhaltig ist oder die Bedenken von Barclays berechtigt sind, wird sich in den kommenden Monaten zeigen – insbesondere wenn klar wird, ob die erhofften Effekte aus dem Protektionismus tatsächlich eintreten.
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