Die Trade Desk hat ein katastrophales Jahr 2024 hinter sich – die Aktie verlor über 67 Prozent an Wert. Doch am ersten Januarwochenende 2026 mehren sich die Stimmen, die eine deutliche Erholung für das laufende Jahr vorhersagen. Mehrere Analyseplattformen sehen die Bewertung auf historischen Tiefständen und sprechen von einer „asymmetrischen Chance". Was steckt hinter dieser plötzlichen Zuversicht?

Analysten sprechen von Verdopplungspotenzial

Am Freitag stufte Benzinga die Trade Desk-Aktie als einen von drei Top-Rebound-Kandidaten für 2026 ein. Die Begründung: Die aktuelle Bewertung reflektiere nicht die fundamentale Stärke des Unternehmens. Analysten peilen Kursziele zwischen 98 und 155 US-Dollar an – bei einem aktuellen Kurs um 38 Dollar würde das eine Vervielfachung bedeuten. Voraussetzung sei eine Erholung im Connected-TV-Segment und steigende Werbeausgaben, getrieben durch KI-Technologie.

Einen Tag später legte The Motley Fool nach und bezeichnete die Aktie als „Schnäppchen". Das zentrale Argument: Die Bewertungskennzahlen seien auf ein Niveau gefallen, das zuletzt in den ersten Jahren nach dem Börsengang zu beobachten war. Das Forward-KGV liegt mittlerweile bei etwa 19 bis 21 – ein drastischer Rückgang gegenüber den dreistelligen Multiplikatoren früherer Jahre.

Solide Zahlen trotz Kursrutsch

Die fundamentalen Daten stützen die optimistische These:

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  • Umsatzwachstum: Im dritten Quartal 2025 erzielte The Trade Desk 739 Millionen US-Dollar Umsatz – ein Plus von 18 Prozent zum Vorjahr
  • Profitabilität: Die Nettomarge liegt bei rund 16 Prozent
  • Bilanz: Ende 2025 stand das Unternehmen mit null Schulden und etwa 1,4 Milliarden US-Dollar Cash da

Diese Kombination aus Wachstum, Profitabilität und finanzieller Stabilität kontrastiert scharf mit der aktuellen Marktbewertung. Die Frage ist, ob die Investoren bereit sind, über die kurzfristigen Branchenturbulenzen hinauszublicken.

Midterms und Google-Auflagen als Kurstreiber

Für 2026 zeichnen sich zwei konkrete Katalysatoren ab. Die anstehenden Midterm-Wahlen in den USA dürften Milliarden in den programmatischen Werbemarkt spülen – ein klassisches Konjunkturprogramm für Plattformen wie The Trade Desk.

Noch bedeutender könnte die Kartellrechts-Entscheidung gegen Google werden. Ab Mitte 2026 sollen die ersten Auflagen greifen. Analysten sprechen von einer „generationsübergreifenden Chance", sollte Google gezwungen werden, Teile seiner Werbetechnologie-Infrastruktur zu öffnen oder abzustoßen. The Trade Desk würde als unabhängige Plattform direkt profitieren.

Die Positionierung institutioneller Investoren deutet darauf hin, dass das Smart Money die aktuelle Schwäche als Einstiegschance begreift. Der Markt hat ein konservatives Szenario eingepreist – sollten die genannten Katalysatoren greifen, könnte die Rally entsprechend dynamisch ausfallen.

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