The Trade Desk Aktie: Gefährlicher Tiefpunkt?
Einst gefeierter High-Flyer, heute ein Sorgenkind: Die Aktie von The Trade Desk kennt derzeit nur eine Richtung – steil nach unten. Während Anleger verzweifelt nach einem Boden suchen, sorgen Insiderverkäufe und verlangsamtes Wachstum für zusätzliche Panik. Ist die einstige Wachstumsstory endgültig vorbei oder bietet der tiefe Fall eine historische Kaufgelegenheit?
Insider ziehen Reißleine
Die Stimmung ist am Gefrierpunkt. Mitten in einer Phase, in der der Titel seit Jahresanfang über 70 Prozent an Wert verloren hat, senden Insider fatale Signale. Dass Direktorin Andrea Cunningham ausgerechnet jetzt Aktienpakete abstößt, werten viele Marktteilnehmer als massives Warnzeichen. Wenn selbst Führungskräfte auf diesem gedrückten Niveau verkaufen, schwindet das Vertrauen der externen Investoren zusehends.
Wachstumsmotor stottert
Der wahre Grund für den Ausverkauf liegt jedoch tiefer als nur in Insider-Transaktionen. Die jüngsten Quartalszahlen offenbarten eine schmerzhafte Wahrheit: Die Zeiten des explosiven Hyper-Wachstums sind vorerst vorbei. Zwar stieg der Umsatz im dritten Quartal um 18 Prozent auf 739 Millionen Dollar, doch im Vorjahr lag das Wachstum noch bei satten 27 Prozent.
Dieser deutliche Rückgang der Dynamik zwingt den Markt zu einer harten Neubewertung. Die Erzählung verschiebt sich von "aggressiver Expansion" hin zu "reifendem Geschäftsmodell". Selbst ein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Dollar verpuffte wirkungslos.
Partnerschaft ohne Wirkung
Operativ versucht das Unternehmen gegenzusteuern. Eine frisch verkündete Partnerschaft mit Intuit soll kleinen und mittleren Unternehmen bessere Werbemöglichkeiten eröffnen und neue Umsatzquellen erschließen. Doch die Reaktion der Börse war ernüchternd: Die Nachricht wurde vom Markt weitgehend ignoriert, was die tiefe Skepsis der Investoren unterstreicht.
Der Fokus richtet sich nun auf das vierte Quartal und die Frage, ob die Umsatzprognose von 840 Millionen Dollar gehalten werden kann. Mit einem Schlusskurs von 34,16 Euro notiert das Papier gefährlich nahe am 52-Wochen-Tief von 33,27 Euro – ein Durchbruch nach unten könnte weiteres Abwärtspotenzial freisetzen.
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