Die Trade Desk steht auch 2026 unter Druck. Nach einem verheerenden Jahr 2025 hat Analyst Deepak Mathivanan von Cantor Fitzgerald sein Kursziel von 52 auf 43 Dollar gesenkt – ein weiteres Zeichen dafür, dass die Erholung auf sich warten lässt. Die Bewertung bleibt bei "Neutral", doch die Begründung zeigt: Die strukturellen Probleme sind noch nicht gelöst.

2025: Das Katastrophenjahr

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Mit einem Kursverlust von rund 68 Prozent war The Trade Desk 2025 die schwächste Aktie im gesamten S&P 500. Die Marktkapitalisierung schrumpfte von über 50 Milliarden auf etwa 18 Milliarden Dollar.

Verantwortlich für den Absturz ist vor allem die Wachstumsdelle: In den ersten neun Monaten 2025 wuchsen die Erlöse nur noch um 20 Prozent – ein deutlicher Rückgang gegenüber den 27 Prozent im Vorjahr. Investoren hatten das Unternehmen lange als Wachstumsstory eingepreist. Diese Prämie ist nun Geschichte.

Amazon und KI als Bedrohung

Zwei zentrale Faktoren belasten das Geschäftsmodell:

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Amazon dominiert: Die hauseigene Demand Side Platform (DSP) von Amazon greift aggressiv Marktanteile ab. Exklusive Deals mit großen Streaming-Diensten wie Netflix verschaffen Amazon Zugang zu Premium-Inventar – und schließen unabhängige Anbieter wie The Trade Desk aus.

KI-Konkurrenz: Google und Meta setzen auf fortschrittliche KI-gestützte Werbelösungen, die präziseres Targeting ermöglichen. The Trade Desk muss beweisen, dass die eigenen Algorithmen mithalten können – bislang gelingt das nicht überzeugend.

Bewertung bleibt ambitioniert

Trotz des massiven Kursrückgangs ist die Aktie nicht günstig. Bei einem KGV von rund 43 – basierend auf einem Nettogewinn von 439 Millionen Dollar in den letzten zwölf Monaten – preist der Markt weiterhin hohes Wachstum ein. Doch genau das liefert das Unternehmen aktuell nicht.

Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Tief von 35,65 Dollar. Solange The Trade Desk nicht zeigt, dass es seine Marktposition gegenüber Amazon stabilisieren und das Wachstum wieder beschleunigen kann, bleibt die technische Lage angespannt. Die Kursziel-Senkung von Cantor Fitzgerald ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Analysten vorerst keine schnelle Trendwende erwarten.

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