Teva Aktie: Halbe Milliarde für Vitiligo-Hoffnung
Teva Pharmaceutical schließt einen Deal über bis zu 500 Millionen Dollar mit Royalty Pharma ab. Das Geld soll die Entwicklung von TEV-408 beschleunigen – einem experimentellen Antikörper gegen die Hautkrankheit Vitiligo. Die Vereinbarung wurde am 11. Januar 2026 bekanntgegeben und unterstreicht Tevas Strategie, die Pipeline innovativer Medikamente voranzutreiben.
Royalty Pharma stellt zunächst 75 Millionen Dollar für eine Phase-2b-Studie bereit, die 2026 starten soll. Abhängig von den Ergebnissen könnte das Unternehmen weitere 425 Millionen Dollar für die Phase-3-Entwicklung beisteuern. Im Gegenzug erhält Royalty Pharma bei Marktzulassung eine Meilensteinzahlung sowie Lizenzgebühren auf weltweite Nettoverkäufe.
Warum ausgerechnet Vitiligo?
Vitiligo betrifft weltweit schätzungsweise 0,5 bis 2 Prozent der Bevölkerung – viele Fälle bleiben undiagnostiziert. Die Autoimmunerkrankung zerstört Pigmentzellen und hinterlässt weiße Flecken auf der Haut. Neben der sichtbaren Belastung leiden Betroffene häufig unter Angststörungen, Depressionen und sozialer Isolation.
Bislang existiert lediglich eine zugelassene topische Therapie, deren Anwendung auf maximal zehn Prozent der Körperoberfläche beschränkt ist. Eine systemische Behandlungsoption fehlt komplett – ein Umstand, der TEV-408 erhebliches kommerzielles Potenzial verleiht.
IL-15 als Schlüssel?
TEV-408 blockiert Interleukin-15, ein Zytokin, das bei zahlreichen Autoimmunerkrankungen eine zentrale Rolle spielt. Erste Daten aus der laufenden Phase-1b-Studie in Vitiligo deuten darauf hin, dass IL-15 ein vielversprechender therapeutischer Angriffspunkt sein könnte. Teva plant, Studienergebnisse noch 2026 zu veröffentlichen.
Parallel läuft eine Phase-2a-Studie bei Zöliakie. Im Mai 2025 erhielt TEV-408 von der US-amerikanischen FDA den Fast-Track-Status für diese Indikation. Der Antikörper soll die IL-15-vermittelte Entzündung und Schädigung des Dünndarms reduzieren, die charakteristisch für Zöliakie ist.
Finanzausblick: Wachstumskurs bestätigt
Auf der 44. J.P. Morgan Healthcare Conference am 13. Januar 2026 präsentierte CEO Richard Francis die Transformation des Unternehmens. Für 2025 erwartet Teva Umsätze am unteren Ende der Spanne von 16,8 bis 17,0 Milliarden Dollar – allerdings ohne die Meilensteinzahlungen für Duvakitug in Höhe von 500 Millionen Dollar. Die operative Marge soll zwischen dem mittleren und oberen Bereich der Prognose von 26,2 bis 27,1 Prozent landen.
Der freie Cashflow dürfte 2025 am oberen Ende der Spanne zwischen 1,6 und 1,9 Milliarden Dollar liegen. Inklusive der Duvakitug-Erlöse kämen weitere 500 Millionen Dollar hinzu. Die Nettoverschuldung liegt voraussichtlich bei etwa dem 2,5-fachen des EBITDA – Teva peilt mittelfristig ein Investment-Grade-Rating an.
Für 2026 rechnet das Management mit stabilen bis leicht rückläufigen Erlösen im Vergleich zu 2025 (bereinigt um Duvakitug-Zahlungen). Der operative Gewinn soll jedoch wachsen. Bis 2027 strebt Teva eine operative Marge von 30 Prozent und einen freien Cashflow von über 2,7 Milliarden Dollar an. Bis 2030 soll der Cashflow auf mehr als 3,5 Milliarden Dollar steigen – getrieben durch die Innovationspipeline und die globale Generika-Basis.
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