Lange Zeit galt Tesla als das unantastbare Maß aller Dinge in der Elektroauto-Welt. Doch der Wind hat sich gedreht: Laut aktuellen Daten von kfz-betrieb und dem Center of Automotive Management (CAM) ist der Pionier im globalen Wettbewerb auf den dritten Platz abgerutscht. Dieser Abstieg markiert eine Zäsur für das Unternehmen von Elon Musk, das nun erstmals seit Jahren massiv an Boden gegenüber der Konkurrenz verliert.

BYD und Geely ziehen an Tesla vorbei

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Der Thronwechsel an der Spitze ist vor allem auf die enorme Dynamik der chinesischen Hersteller zurückzuführen. Während Tesla mit einer schrumpfenden Modellpalette und ausbleibenden Volumen-Neuheiten kämpft, fluten Marken wie BYD den Weltmarkt mit einer breiten Palette an attraktiven Modellen. Mit rund 2,3 Millionen verkauften E-Autos im Jahr 2025 hat BYD Tesla (1,64 Millionen Einheiten) deutlich distanziert. Auch die Geely-Gruppe hat sich mit einer aggressiven Innovationsstrategie auf den zweiten Platz vorgeschoben und verweist die Texaner damit auf den Bronzerang.

Die Innovationskraft gerät ins Stocken

Besonders besorgniserregend für Tesla-Fans: Auch in puncto Innovationsstärke verliert die Marke massiv an Glanz. In der CAM-Studie 2025 stürzte Tesla im globalen Vergleich sogar bis auf Rang 15 ab. Kritiker bemängeln, dass der Fokus zu sehr auf fernen Visionen wie dem "Cybercab" oder dem humanoiden Roboter "Optimus" liegt, während das automobile Kerngeschäft stagniert. Das einst revolutionäre "Full Self-Driving" bleibt auf Stufe 2 hängen, während deutsche Premiumhersteller und chinesische Tech-Giganten bei der Assistenztechnologie mit großen Schritten aufholen.

Imageprobleme und politischer Gegenwind

Neben technologischen Fragen belasten zunehmend Reputationsprobleme den Absatz. Besonders in Europa und Deutschland zeigt sich eine wachsende Kaufzurückhaltung, die Marktbeobachter auch auf das polarisierende öffentliche Auftreten von Elon Musk zurückführen. Der Marktanteil in Deutschland brach 2025 massiv ein, während etablierte Konzerne wie Volkswagen mit einer breit angelegten E-Offensive verlorene Marktanteile zurückgewinnen konnten.

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