Tesla Aktie: Neuestes Update
Elon Musk scheint die Flucht nach vorn anzutreten. Während Gerüchte über eine mögliche Verschmelzung mit SpaceX und xAI die Runde machen, besiegelt der Konzern das Ende seiner einstigen Flaggschiffe Model S und Model X. Anleger stehen vor einer Grundsatzfrage: Ist der massive Schwenk auf humanoide Roboter der nächste Geniestreich oder ein riskantes Manöver, um von erstmals sinkenden Jahresumsätzen abzulenken?
Gerüchte um ein Technologie-Imperium
Treibende Kraft für die jüngste positive Stimmung zum Wochenausklang waren Berichte über eine potenzielle engere Verzahnung oder gar Fusion von Tesla mit dem Raumfahrtunternehmen SpaceX und dem KI-Startup xAI. Investoren reagierten erleichtert auf die Aussicht eines "vereinten Imperiums".
Die Hoffnung dahinter: Ein technologischer Austausch – insbesondere bei Batterien und KI-Rechenleistung – könnte Synergien heben. Diese Fantasie lieferte ein wichtiges Gegengewicht zu den nüchternen Fakten des Geschäftsjahres 2025, in dem Tesla erstmals einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf knapp 95 Milliarden Dollar verbuchen musste. Der Markt preist hier offensichtlich Zukunftspotenzial über die aktuelle operative Schwäche ein.
Abschied von Model S und X
Parallel zu den Fusionsspekulationen schafft Musk operative Fakten. Im zweiten Quartal 2026 soll die Produktion der Modelle S und X endgültig eingestellt werden. Dieser Schritt markiert das Ende einer Ära, dient aber einem klaren strategischen Ziel: Im Werk Fremont werden Kapazitäten frei, die künftig für den humanoiden Roboter "Optimus" genutzt werden sollen. Das ambitionierte Ziel liegt bei einer Produktion von einer Million Einheiten jährlich.
Um diese Transformation vom reinen Autobauer hin zu einem "Physical AI"-Unternehmen zu stemmen, plant Tesla für 2026 Investitionen von über 20 Milliarden Dollar. Das Geld fließt primär in die Roboterfertigung und die Entwicklung autonomer Fahrtechnologien wie dem Robotaxi.
Analysten bleiben uneins
Die strategische Neuausrichtung sorgt an der Wall Street für geteilte Echos. Während einige Experten die langfristigen Chancen im Blick haben, warnen andere vor den enormen Kosten der Robotik-Offensive:
* Deutsche Bank Research behält ihre Kaufempfehlung bei, senkte jedoch das Kursziel leicht und verwies auf die hohen Investitionskosten.
* UBS hob ihr Kursziel zwar an, rät aber weiterhin zum Verkauf der Papiere.
* Barclays mahnt zur Vorsicht: Der Kapitalbedarf für den Roboter-Push könnte den aktuellen Cashflow übersteigen.
* JPMorgan bleibt skeptisch und sieht die Bewertung im Verhältnis zu den Fundamentaldaten als zu hoch an.
Zumindest an der juristischen Front gab es eine Entspannung: Ein Gericht in Delaware reduzierte die Anwaltsgebühren in einem Streit um Vorstandsvergütungen drastisch, womit ein langjähriger Konflikt beigelegt wurde.
Für Anleger bedeutet dieser radikale Umbau vor allem eines: Tesla wird zunehmend zu einer Wette auf künstliche Intelligenz und Robotik. Ob die enormen Investitionen die wegbrechenden Umsätze im klassischen Autogeschäft kompensieren können, muss das Unternehmen in den kommenden Quartalen unter Beweis stellen.
Kursdaten / Kennzahlen
- Schlusskurs Freitag: 392,90 €
- Change 7 Tage: 0,00%
- Change 30 Tage: -12,67%
- Seit Jahresanfang (YTD): -10,31%
- 52-Wochen-Hoch: 485,56 €
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -19,08%
- 52-Wochen-Tief: 202,35 €
- Abstand zum 52-Wochen-Tief: 94,17%
- 200-Tage-Durchschnitt: 344,03 €
- Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt: 14,21%
- Volatilität (30 Tage, annualisiert): 36,31%
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