Das Roboter-Märchen bekommt Risse! Elon Musk liebt die Gigantomanie – und noch größere Versprechen. Bis zum Jahr 2030 sollte seine Armee aus humanoiden Helfern, genannt Optimus, die Weltwirtschaft im Alleingang revolutionieren. Eine Million verkaufte Einheiten pro Jahr? Für den "Technoking" klang das bisher wie ein lockerer Spaziergang. Doch der jüngste Realitätscheck zeigt deutlich: Zwischen den glänzenden Render-Videos und dem harten Fabrikalltag klafft eine gewaltige Lücke, die sich so schnell nicht schließen lässt.

Die bittere Beichte im Investoren-Call

Wie das Fachportal Electrek berichtet, musste der Tesla-Chef in einem aktuellen Gespräch mit Investor:innen nun ordentlich zurückrudern. Musks Eingeständnis wiegt schwer: Derzeit verrichtet kein einziger Optimus-Roboter tatsächlich „nützliche Arbeit“ in den Tesla-Werken. Das steht in krassem Widerspruch zu den vollmundigen Behauptungen der letzten Jahre. Noch Anfang 2025 hatte Musk suggeriert, dass bereits Tausende seiner mechanischen Schützlinge tatkräftig an den Fließbändern mitmischen würden. Die Realität sieht jedoch nüchterner aus: Optimus steckt noch immer knietief in der Forschungs- und Entwicklungsphase.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Tesla?

Radikaler Umbau für eine vage Vision

Um den Traum vom Roboter-Imperium doch noch zu retten, geht Tesla nun All-in – und opfert dafür sogar seine Wurzeln. Das Unternehmen plant, die Produktion der traditionsreichen Flaggschiffe Model S und Model X einzustellen. Der freiwerdende Platz im Werk in Fremont soll komplett für die Massenfertigung von Optimus umgerüstet werden. Das Ziel bleibt eine Kapazität von einer Million Einheiten jährlich.

Doch Kritiker fragen sich zu Recht: Wozu eine riesige Fabrik hochziehen, wenn der Prototyp noch immer Probleme hat, einfache Aufgaben ohne menschliche Hilfe zu bewältigen? Für das erste Quartal 2026 steht die Enthüllung der dritten Generation („Gen 3“) an, die mit verbesserter Feinmotorik und neuen Händen punkten soll. Ob der Roboter dann mehr kann, als auf PR-Events Popcorn zu verteilen oder bei Tanzmoves eine gute Figur zu machen, bleibt abzuwarten.

Tesla-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Tesla-Analyse vom 30. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Tesla-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Tesla-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Tesla: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...