Das Jahr 2026 beginnt für Tesla mit einer ernüchternden Erkenntnis: Die einst als Heilsbringer gefeierte 4680-Rundzelle steht vor dem Aus. Was 2020 auf dem „Battery Day“ als Revolution mit 54 Prozent mehr Reichweite versprochen wurde, entpuppt sich fünf Jahre später als Milliarden-Grab. Der Kollaps des Liefervertrags mit dem südkoreanischen Kathodenhersteller L&F – von ursprünglich 2,9 Milliarden Dollar auf lächerliche 7.386 Dollar – ist das Todesurteil für die Massenproduktion der Eigenbau-Zelle.

Der Cybertruck als einsamer Problemfall

Die Folgen für Tesla sind fatal. Das innovative Zellformat findet derzeit nur im Cybertruck Verwendung, doch dessen Absatz ist dramatisch eingebrochen. Statt der geplanten 250.000 Einheiten pro Jahr verlassen derzeit kaum 20.000 Fahrzeuge die Gigafactory in Texas. Da die 4680-Zelle technologisch hinterherhinkt – Es zeigen sich massive thermische Probleme und langsame Ladezeiten –, verliert Tesla den Anschluss an Konkurrenten wie BYD, deren Blade-Batterien bereits effizienter und günstiger sind.

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Das 25.000-Dollar-Auto in weiter Ferne

Besonders schmerzhaft: Ohne die versprochenen Kostensenkungen der 4680-Produktion (geplant waren minus 56 Prozent pro kWh) bricht das Fundament für das lang ersehnte Einstiegsmodell weg. Elon Musks Vision eines Tesla für 25.000 Dollar scheint ohne die Skaleneffekte der eigenen Zellfertigung wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. Während China bereits kompetente Modelle in dieser Preisklasse anbietet, bleibt Tesla in der Oberklasse gefangen.

Strategischer Schwenk aus der Not

Intern scheint man die Reißleine bereits gezogen zu haben. Statt auf die Eigenproduktion zu setzen, kauft Tesla nun massiv Standard-Zellen bei Partnern wie Panasonic und LG ein. In der Branche gilt das 4680-Projekt als „stilles Scheitern“, das Teslas Vorsprung in der Batterietechnologie endgültig zunichtegemacht hat. Die Zukunft des Unternehmens hängt nun mehr denn je an Musks Versprechen zur Robotik, da die Hardware-Revolution auf der Straße ins Stocken geraten ist.

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