Elon Musk setzt die Zukunft von Tesla voll auf autonome Robotaxis. Genau diese Strategie gerät nun zunehmend ins Visier der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA. Angesichts rasant steigender Verkehrsverstöße durch das "Full Self-Driving"-System (FSD) wächst der regulatorische Druck auf den Autobauer spürbar.

Ermittlungen weiten sich aus

Die Behörde prüft aktuell rund 2,88 Millionen Fahrzeuge. Seit Eröffnung der Untersuchung im Oktober 2025 ist die Zahl der dokumentierten FSD-Verstöße um 60 Prozent auf 80 Vorfälle geklettert. Dazu gehören das Überfahren roter Ampeln und das geradewegs Hineinsteuern in den Gegenverkehr. Im Kern geht es um die Frage, ob Teslas rein kamerabasierter Ansatz ausreicht, um Verkehrssignale und schlechte Straßenverhältnisse zuverlässig zu erkennen. Konkurrenten wie Waymo setzen hier zusätzlich auf teure Radar- und Lidar-Sensoren.

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Tesla tat sich zuletzt schwer, die geforderten Datenmengen fristgerecht zu liefern und klagte über die hohe Belastung durch parallele Untersuchungen. Nach mehreren Fristverlängerungen verstrich am 9. März die letzte Deadline für die Übergabe kritischer Crash-Daten. Ausgerechnet an diesem Tag ging ein Video viral, das ein Model 3 zeigt, welches mit aktiviertem System durch die geschlossenen Schranken eines Bahnübergangs kracht.

Zeitplan gerät ins Wanken

Für die Investoren steht viel auf dem Spiel. Analysten von Morgan Stanley betonen, dass die Skalierung der unüberwachten Robotaxi-Flotte der wichtigste Kurstreiber für das Jahr 2026 ist. Die Produktion der lenkradlosen "Cybercabs" soll bereits im April in Texas anlaufen. Diese regulatorische Unsicherheit drückt auf die Stimmung der Anleger. Aktuell notiert das Papier bei 339,00 Euro und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein Minus von 9,33 Prozent.

Wie die Behörde nun entscheidet, wird einen Präzedenzfall für die gesamte Branche schaffen. Die NHTSA hat nach Ablauf der Frist drei konkrete Handlungsoptionen:

  • Fortsetzung der vorläufigen Bewertung auf Basis der eingereichten Daten
  • Eskalation zu einer formellen technischen Analyse (häufig die Vorstufe zu einem erzwungenen Rückruf)
  • Verhängung von Zivilstrafen wegen unzureichender Datenübermittlung

Eine formelle Eskalation würde Teslas ehrgeizigen Zeitplan für die anvisierte internationale FSD-Zulassung in Europa und China empfindlich stören.

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