Tesla-Aktie: Das könnte dramatisch sein!
Einen eher lahmen Tag legt heute die Tesla hin. Die Notierungen sind bis dato um ungefähr 0,3 % gestiegen. Die Aktie erreicht einen Kurs von in etwa 345,70 Euro. Damit ist sie in einem Seitwärtstrend auf hohem Niveau. Dabei allerdings fällt eine Nachricht recht negativ auf, die indes nicht zu fallenden Kursen führte: Das Debüt eines Sportwagens ist laut Elon Musk erneut verschoben, es wird „hoffentlich“ im kommenden Monat kommen, so die Auskunft. Der Wagen kann eine herausragende Leistung für sich in Anspruch nehmen: 1.000 Kilometer Reichweite werden versprochen.
Tesla: Das hinkt noch immer in verschiedenen Bereichen
Die Verschiebung hat wohl keine große Rolle gespielt. Noch immer aber ist Tesla mit seinem gesamten Geschäftsmodell unter Druck: Eine wichtige Einnahmequelle des Unternehmens, der Verkauf von Emissionsgutschriften, verliert in Europa an Bedeutung, heißt es immer mal wieder in Analysen zu dem Unternehmen.
Mehrere große Autohersteller haben Teslas europäischen CO₂-Pool verlassen. Zu den Unternehmen gehören unter anderem Stellantis, Toyota und Subaru.
Diese Kooperationen ermöglichten es Herstellern mit höheren Emissionen, Teslas Elektrofahrzeuge zur Einhaltung der europäischen CO₂-Vorgaben anzurechnen. Im Gegenzug erhielt Tesla Zahlungen für entsprechende Emissionszertifikate.
Der Rückzug mehrerer Partner hat strukturelle Gründe. Toyota erreicht die europäischen Emissionsgrenzwerte zunehmend mit eigenen Hybridmodellen. Stellantis wiederum kann Emissionsgutschriften über seine Beteiligung am chinesischen Elektroautohersteller Leapmotor intern nutzen.
Damit schrumpft eine Einnahmequelle, die in den vergangenen Jahren eine wichtige Rolle für Teslas Gewinnentwicklung spielte. Analysten schätzen, dass der europäische CO₂-Pool im Jahr 2025 ein Volumen von mehr als einer Milliarde Euro erreichte.
Gleichzeitig verschiebt sich das wirtschaftliche Gewicht innerhalb des Unternehmens zunehmend in andere Geschäftsbereiche. Besonders stark wächst die Energiesparte des Konzerns. Der Bereich Energieerzeugung und Energiespeicherung erzielte im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum von rund 27 % auf 12,8 Milliarden Dollar.
Auch Teslas Softwaregeschäft gewinnt weiter an Bedeutung. Die Zahl aktiver Nutzer der Fahrassistenzsoftware Full Self-Driving stieg zuletzt auf etwa 1,1 Millionen – ein Plus von rund 38 %. Parallel treibt Tesla seine Softwarestrategie weiter voran. Das aktuelle Update 2026.8 wird schrittweise an die weltweite Fahrzeugflotte verteilt und erweitert mehrere Funktionen in Navigation, Fahrerassistenz und Fahrzeugsteuerung.
Den Markt interessiert dies alles aktuell aber nur begrenzt. Die Notierungen sind wie oben beschrieben in einem Seitwärtstrend gefangen. Kursziel könnten 400 Euro sein. Diese Grenze war zuletzt schon einmal geknackt worden.
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