Elon Musk hat am Dienstag gleich mehrere Weichenstellungen für Tesla bekanntgegeben. Die Präsentation des neuen Roadsters verschiebt sich erneut, die Produktion zweier Kultmodelle endet noch in diesem Jahr — und juristische Auseinandersetzungen werfen ihre Schatten.

Roadster und Modellpflege

Die Enthüllung des lang erwarteten Roadsters, ursprünglich für den 1. April 2026 geplant, soll nun „wahrscheinlich Ende April" stattfinden. Das Fahrzeug wurde erstmals 2017 angekündigt. Musk beschreibt es als letztes Tesla-Modell, das primär für menschliche Fahrer konzipiert ist — mit einem Beschleunigungsziel von 0 auf 100 km/h in unter einer Sekunde, sofern das optionale „SpaceX"-Schubpaket verbaut wird. Der Produktionsstart wird frühestens zwölf bis achtzehn Monate nach der offiziellen Präsentation erwartet, also frühestens Ende 2027.

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Parallel dazu wird die Fertigung von Model S und Model X im Werk Fremont noch 2026 eingestellt. Beide Modelle verzeichneten 2025 einen Absatzrückgang von rund 40 Prozent auf zusammen etwa 50.850 Einheiten. Die frei werdenden Produktionsflächen sollen künftig für die Montage des humanoiden Roboters Optimus genutzt werden.

Infrastruktur und Rechtsstreitigkeiten

Im Bereich Ladeinfrastruktur stellt Tesla die Produktion der V3-Supercharger-Schränke in seinem New Yorker Werk ein. Ausschließlich die neue V4-Generation wird dort noch gefertigt — mit Ladeleistungen von bis zu 500 kW für Pkw und 1,2 MW für den Tesla Semi.

Auf rechtlicher Seite gibt es zwei laufende Verfahren. Die SEC und Musk verhandeln über einen Vergleich im Zusammenhang mit dessen Twitter-Übernahme 2022; die Behörde fordert eine Geldstrafe sowie die Herausgabe von rund 150 Millionen US-Dollar. Eine Gerichtsfrist läuft bis zum 1. April 2026. Zudem ließ ein Bundesrichter in Nordkalifornien eine Sammelklage zu, die Tesla ein Monopol über Ersatzteile und Reparaturdienstleistungen vorwirft.

Fokus auf Robotik und KI

Der Umbau des Fremont-Werks zugunsten von Optimus ist kein isolierter Schritt. Tesla mietet zusätzlich eine rund 10.000 Quadratmeter große Forschungseinrichtung in Fremont, die ausschließlich für Autonomie- und KI-Entwicklung vorgesehen ist. Die Aktie notierte am Dienstag in der Nähe der 395-Dollar-Marke — knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt und rund 17 Prozent unterhalb des Allzeithochs vom Dezember 2025.

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