Immerhin rund 0,6 % Plus schafft heute die Aktie von Tesla aus den USA. Bei Kursen von aktuell 348,10 Euro ist ggf. noch etwas Luft nach oben, meinen einige der Beobachter. Denn:

In der Welt der Supercharger bricht offiziell ein neues Zeitalter an. Tesla hat in den USA die Reißleine gezogen und die Produktion der legendären V3-Powerunits endgültig eingestellt. Was jahrelang das Rückgrat des globalen Ladenetzes bildete, wird nun durch die leistungsstärkeren V4-Einheiten ersetzt. Für Fans und Kritiker gleichermaßen markiert dieser Schritt in Buffalo, New York, das Ende einer Ära und den Beginn einer deutlich schnelleren Zukunft.

Mehr Dampf unter der Haube: Die V4-Powerunit

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Tesla?

Während die V4-Ladesäulen (die „Stalls“) bereits seit einiger Zeit an vielen Standorten zu sehen sind, hingen sie oft noch an der alten V3-Technik im Hintergrund. Das ändert sich jetzt fundamental. Die neuen V4-Powerunits sind die eigentlichen Kraftwerke hinter den Kabeln. Sie ermöglichen nicht nur höhere Ladeströme, sondern sind vor allem auf die 800-Volt-Architektur ausgelegt. Das ist ein entscheidender Vorteil für Fahrzeuge wie den Cybertruck oder externe Partner, die den NACS-Standard nutzen und bisher an Tesla-Stationen oft ausgebremst wurden.

Ein logistischer Befreiungsschlag

Die Umstellung in der Gigafactory New York ist mehr als nur ein technisches Update; es ist ein logistischer Befreiungsschlag. Durch die Konzentration auf eine einzige, hochmoderne Fertigungslinie kann Tesla die Skaleneffekte maximieren. Die V4-Einheiten sind effizienter, wartungsärmer und für die massive Last ausgelegt, die durch die Öffnung des Netzwerks für Fremdfabrikate entsteht. Wer in den USA künftig einen neuen Supercharger-Standort plant, bekommt nur noch das Beste vom Besten.

Was bedeutet das für Europa?

Auch wenn sich die aktuelle Meldung primär auf die US-Fertigung bezieht, sind die Wellen bis nach Europa spürbar. Tesla harmonisiert seine globale Hardware-Strategie. Das Ziel ist klar: Ein nahtloses, pfeilschnelles Ladeerlebnis, egal ob man in Texas oder Thüringen ansteckt. Die Zeit der 250-kW-Beschränkung neigt sich dem Ende zu – Tesla macht den Weg frei für Ladegeschwindigkeiten, die das Wort „Pause“ fast schon hinfällig machen.

Tesla-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Tesla-Analyse vom 18. März liefert die Antwort:

Die neusten Tesla-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Tesla-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Tesla: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...