Air France Klm Aktie: Leichtes Ungemach!
Geopolitische Spannungen im Nahen Osten setzen die Luftfahrtbranche unter Druck. Während die Kosten für Kerosin steigen, passen namhafte Investmentbanken ihre Erwartungen für Air France-KLM an die neue Realität am Energiemarkt an. Kann die Airline den massiven Gegenwind bei den Treibstoffkosten operativ ausgleichen?
Analysten streichen Erwartungen zusammen
Mehrere Analystenhäuser haben auf die veränderte Lage reagiert und ihre Kursziele flächendeckend reduziert. Barclays stufte das Papier zwar von „Underweight“ auf „Equal Weight“ hoch, kappte jedoch gleichzeitig das Ziel von 11,00 auf 10,30 Euro. Analyst Andrew Lobbenberg sieht die große Unsicherheit bei den Treibstoffpreisen als zentrales Risiko, stellt aber eine Entlastung in Aussicht, falls die militärischen Konflikte im Iran nachlassen.
Bernstein Research senkte das Kursziel deutlicher von 13,00 auf 11,00 Euro. Im Vergleich zu Wettbewerbern wie Ryanair gilt Air France-KLM als stärker durch die Folgen des regionalen Konflikts belastet. In der Folge korrigierten die Experten auch ihre Gewinnschätzungen pro Aktie nach unten.
Kerosinpreis als Margenfresser
Der massive Anstieg der Ölpreise trifft die Branche empfindlich. Laut der Royal Bank of Canada (RBC) sind die unterschiedlichen Absicherungsniveaus der Fluggesellschaften gegen solche Preissprünge noch nicht vollständig vom Markt eingepreist. Während einige Konkurrenten hohe Sicherungsquoten aufweisen, steht die Branche insgesamt vor einer enormen Belastung durch die Energiekosten, da der Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus massiv eingebrochen ist.
An der Börse spiegelt sich diese Skepsis deutlich wider. Mit einem aktuellen Kurs von 9,92 Euro notiert die Aktie bereits 19,14 % unter ihrem Wert zu Jahresbeginn. Technisch zeigt der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 29,7 mittlerweile einen überverkauften Zustand an. Dennoch bleibt der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt von 11,40 Euro mit rund 13 % beträchtlich.
Die jüngsten Analystenbewertungen, die sich nun im Bereich zwischen 10,30 und 11,00 Euro bewegen, lassen kurzfristig kaum Spielraum für eine Erholung über die 11-Euro-Marke hinaus. Solange die Treibstoffkosten auf dem aktuellen Niveau verharren, bleibt der Druck auf die operativen Margen bestehen und begrenzt das Aufwärtspotenzial der Aktie.
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