Für Tesla ist eine entscheidende Frist der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA abgelaufen. Der E-Auto-Bauer musste umfassende Unfall-Daten zu seinem Assistenzsystem "Full Self-Driving" (FSD) einreichen. Da die hohe Bewertung des Unternehmens zunehmend an den Erfolg seiner autonomen Fahrtechnologie geknüpft ist, blicken Investoren nun genau auf die Reaktion der Aufsichtsbehörden.

Im Zentrum der Untersuchung stehen 14 gemeldete Zwischenfälle mit Teslas Robotaxis seit deren Einführung im Juni 2025. Die eingereichten Daten müssen belegen, dass das System die strengen Sicherheitsstandards erfüllt. Ein positives Urteil könnte Teslas Position im Bereich des autonomen Fahrens stärken, während regulatorische Mängel den Aktienkurs belasten dürften. Das ist besonders relevant, da der Umsatz mit Elektroautos im Jahr 2025 um drei Prozent schrumpfte und Anleger den Konzern zunehmend als KI-Unternehmen bewerten.

Analysten uneins über die Zukunft

Diese fundamentale Unsicherheit spiegelt sich auch in der Kursentwicklung wider. Aktuell notiert das Papier bei 344,75 Euro und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein Minus von 7,80 Prozent. Auch die Wall Street ist tief gespalten, wie die extrem weite Spanne der Kursziele von 25 bis 600 US-Dollar zeigt. Während einige Experten das Potenzial der Software loben, verweisen Skeptiker auf die harte Realität im Kerngeschäft.

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Abseits der regulatorischen Hürden in den USA gibt es durchaus positive Signale aus dem Ausland. In Norwegen war Tesla im Februar 2026 die meistverkaufte Automarke, und in Südkorea verzeichnet das FSD-System eine hohe Akzeptanzrate von fast 90 Prozent. Gleichzeitig wächst jedoch der Druck durch Konkurrenten wie BYD. Der chinesische Hersteller hat Tesla bei den reinen Elektroauto-Verkäufen im vergangenen Jahr mit 2,26 Millionen Einheiten deutlich überholt. Erschwerend kommt hinzu, dass Tesla weiterhin stark von den in die Jahre gekommenen Modellen 3 und Y abhängig ist, die 95 Prozent des Volumens ausmachen.

Investitionen und konkreter Ausblick

Um technologisch an der Spitze zu bleiben, plant Tesla für 2026 Investitionen von über 20 Milliarden US-Dollar in seine KI-Infrastruktur, unter anderem gestützt durch eine Partnerschaft mit Samsung. Für den weiteren Jahresverlauf stehen Anleger nun vor zwei stark abweichenden Prognosen: Während das Management ein Auslieferungsplus von 20 bis 30 Prozent anpeilt, geht das Analysehaus Morningstar von sinkenden Verkaufszahlen in den ersten drei Quartalen aus. Die anstehende Auswertung der NHTSA-Daten wird maßgeblich mitbestimmen, ob die ehrgeizigen Technologie-Pläne die aktuelle Premium-Bewertung des Konzerns weiterhin rechtfertigen können.

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