Telix Pharmaceuticals Aktie: Umsatzsprung gelungen
Telix Pharmaceuticals hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Umsatzplus von 56 Prozent abgeschlossen. Getrieben durch die starke Nachfrage nach Diagnostikprodukten für Prostatakrebs erreichte der Erlös 803,8 Millionen US-Dollar. Trotz des operativen Wachstums verbuchte das Unternehmen aufgrund massiver Investitionen in die Forschung einen Nettoverlust von 7,13 Millionen US-Dollar.
Wachstumskurs setzt sich fort
Für das laufende Jahr 2026 gibt sich die Geschäftsführung zuversichtlich und prognostiziert einen Gruppenumsatz zwischen 950 und 970 Millionen US-Dollar. Dies entspräche einer Steigerung von mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um die Marktposition auszubauen, plant das Unternehmen Forschungs- und Entwicklungsausgaben in Höhe von 200 bis 240 Millionen US-Dollar ein. Reicht dieses kräftige Umsatzwachstum aus, um die hohen Entwicklungskosten dauerhaft aufzufangen?
Die Strategie zielt darauf ab, die Abhängigkeit von einzelnen Produkten zu verringern. Ein wichtiger Schritt hierfür ist der kürzlich eingereichte Zulassungsantrag in Europa für TLX101-Px, ein Mittel zur Bildgebung bei Hirntumoren. Damit erweitert das Unternehmen sein Portfolio über die Urologie hinaus in den Bereich der Neuro-Onkologie.
Expansion und rechtliche Risiken
Neben dem Kerngeschäft mit Prostatakrebs-Diagnostika verzeichnete das Segment Präzisionsmedizin ein Umsatzplus von 22 Prozent. Das Unternehmen bereitet derzeit die Markteinführungen von Pixclara zur Diagnose von Glioblastomen sowie Zircaix für Nierenkrebs vor, sofern die behördlichen Genehmigungen erteilt werden. Zur Erhöhung der finanziellen Flexibilität wurde zudem eine Registrierung für American Depositary Shares (ADS) eingereicht, was künftige Kapitalaufnahmen am US-Markt erleichtern könnte.
Trotz der positiven operativen Entwicklung bleibt ein rechtlicher Unsicherheitsfaktor bestehen: Ende 2025 wurde eine Sammelklage wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs eingereicht. Telix weist die Vorwürfe zurück und setzt weiterhin auf den Ausbau seiner radiopharmazeutischen Plattform.
Die weitere Entwicklung wird maßgeblich von den ausstehenden Zulassungsentscheidungen für die neue Produktpipeline sowie dem Fortschritt im laufenden Gerichtsverfahren abhängen. Konkrete Termine für die Entscheidungen der europäischen Behörden werden im Laufe des ersten Halbjahres erwartet.
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