Rocket Lab setzt seinen Expansionskurs im Weltraumsektor mit hohem Tempo fort. Während heute die 85. Mission für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) startet, sorgen Großaufträge des US-Verteidigungsministeriums und japanischer Partner für einen Rekord-Auftragsbestand von über zwei Milliarden US-Dollar.

Verteidigungsgeschäft als Wachstumsmotor

Der jüngste Erfolg basiert maßgeblich auf einer massiven Ausweitung des Verteidigungsgeschäfts. Ein neuer Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium im Wert von 190 Millionen US-Dollar sieht 20 Starts der HASTE-Rakete innerhalb der nächsten vier Jahre vor. Parallel dazu wurde die Partnerschaft mit dem japanischen Unternehmen Synspective auf insgesamt 27 Missionen erweitert. Diese langfristigen Zusagen geben dem Unternehmen Planungssicherheit und unterstreichen die steigende Nachfrage nach dedizierten Kleinsatelliten-Starts.

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Die positive Nachrichtenlage spiegelt sich heute in einem deutlichen Kursplus von rund 9,6 Prozent wider, womit die Aktie bei 63,00 Euro notiert. Damit setzt sich das Papier weiter von seinem 52-Wochen-Tief bei 22,00 Euro ab, das im vergangenen Juni markiert wurde.

Finanzielle Basis für Neutron

Um das künftige Wachstum und die Entwicklung der größeren Neutron-Rakete zu finanzieren, hat Rocket Lab ein neues „At-the-Market“-Aktienprogramm im Volumen von bis zu einer Milliarde US-Dollar aufgelegt. Dieses ersetzt eine bisherige Vereinbarung über 750 Millionen US-Dollar. Obwohl solche Programme am Markt oft Sorgen vor einer Verwässerung der Anteile auslösen, verweisen Beobachter auf die komfortable Liquiditätssituation. Zum Jahresende 2025 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel von rund 1,1 Milliarden US-Dollar.

Diese Reserven gelten als notwendiger Puffer, um die kostenintensive Qualifizierungsphase der Neutron-Rakete abzuschließen. Der Erstflug des wiederverwendbaren Trägersystems ist für Ende 2026 geplant. Er soll Rocket Lab den Zugang zum Markt für mittelschwere Lasten ebnen und die Abhängigkeit von der kleineren Electron-Rakete verringern.

Fokus auf operative Umsetzung

Im bisherigen Jahresverlauf 2026 gelingt es Rocket Lab, eine hohe Startfrequenz von durchschnittlich einer Mission pro Monat beizubehalten. Die Skalierung der Produktion für die Systeme Electron und HASTE gilt als entscheidender Indikator für den Weg zur langfristigen Profitabilität. Investoren achten nun darauf, wie effizient der enorme Auftragsbestand in tatsächliche Umsätze umgemünzt wird, während die Testphasen für Neutron an Intensität gewinnen.

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