Die DZ Bank stuft TeamViewer auf „Kaufen" hoch — ausgerechnet jetzt, wo die Aktie rund 64 Prozent unter ihrem Jahreshoch notiert. Analyst Armin Kremser sieht darin keine Kapitulation, sondern eine handfeste Fehlbewertung des Marktes.

KGV unter 4: Günstig oder günstig aus gutem Grund?

Den fairen Wert beziffert die DZ Bank auf 6,50 Euro — das entspräche gegenüber dem aktuellen Kurs von 4,50 Euro einem Aufwärtspotenzial von rund 44 Prozent. Das zentrale Argument: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt laut Kremser inzwischen unter 4. Dazu kommt eine bemerkenswerte Cashflow-Stärke — seit 2020 erwirtschaftet TeamViewer fast durchgängig mehr als 200 Millionen Euro operativen Cashflow pro Jahr. Dass der Aktienkurs davon zuletzt kaum profitiert hat, liegt an einer Gemengelage aus strukturellen Problemen und technischem Druck.

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Der am Montag vollzogene Abstieg in den SDAX löste planmäßig Abgaben durch MDAX-Indexfonds aus. Dieser Effekt dürfte jedoch abklingen. Gleichzeitig liegt der Anteil an Leerverkaufspositionen bei rund 12 Prozent — ein hohes Niveau, das bei positiven Nachrichten Eindeckungskäufe und damit eine beschleunigte Kurserholung auslösen könnte.

Enterprise wächst, SMB schwächelt

Das Bild im operativen Geschäft ist zweigespalten. Das Enterprise-Segment — Kern der strategischen Neuausrichtung rund um Augmented Reality und industrielle Anwendungen — wächst mit einem ARR-Zuwachs von 19 Prozent kräftig. Das Kleinkundengeschäft (SMB) kämpft hingegen mit Abwanderung. Für 2026 stellt das Management ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 0 bis 3 Prozent in Aussicht, bei einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 43 Prozent.

Am 6. Mai folgen die Erstquartalszahlen — der nächste konkrete Prüfstein dafür, ob die operative Stabilität hält und die Hochstufung der DZ Bank mehr ist als ein antizyklisches Gedankenspiel.

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