Goldman Sachs hat die 5-Prozent-Schwelle überschritten. Die US-Investmentbank erhöhte ihre Beteiligung am deutschen Softwarehaus auf 5,11 Prozent – ein Signal, das aufhorchen lässt. Denn die TeamViewer Aktie notiert nach wie vor nahe Mehrjahrestiefs, trotz solider Geschäftszahlen für 2025.

Die wichtigsten Fakten zur Goldman-Beteiligung:

  • Stimmrechtsanteil erhöht von 4,89% auf 5,11%
  • 1,45% direkte Stimmrechte, 3,66% über Finanzinstrumente
  • Schwellenüberschreitung erfolgte am 12. Januar 2026
  • Rund 2,37 Millionen Aktien im Direktbesitz

Geschäftszahlen zeigen Stabilisierung

Das Trading Update vom 9. Januar lieferte die erwartete Bestätigung: TeamViewer erreichte die Jahresprognose 2025 mit einem Pro-forma-Umsatz von rund 767 Millionen Euro – ein währungsbereinigtes Plus von fünf Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge blieb stabil bei 44 Prozent.

Besonders das vierte Quartal überraschte positiv. Der inkrementelle ARR-Zuwachs lag bei etwa 11 Millionen Euro – deutlich mehr als die 7 Millionen Euro der ersten drei Quartale zusammen. Zwei Großaufträge im Enterprise-Segment mit einem kombinierten Volumen von rund 10 Millionen Euro trieben das Wachstum.

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Die im Dezember 2024 übernommene Tochter 1E verzeichnete erstmals sequenzielles ARR-Wachstum. Das Management sprach von einem Turnaround-Quartal für die Integration, die operativ weiterhin anspruchsvoll bleibt.

Volatilität prägt das Kursbild

Nach dem positiven Trading Update legte die Aktie zunächst über fünf Prozent zu, gab die Gewinne jedoch binnen Tagen wieder ab. Die 3-Monats-Performance bleibt mit minus 28 Prozent tief im Minus. Auf Jahressicht summiert sich der Verlust auf über 40 Prozent.

Die Bewertungskennzahlen zeigen historische Tiefstände: Das KGV liegt bei 7,9, das Forward-KGV sogar nur bei 4,8. Analysten sehen im Schnitt Potenzial bis 10,35 Euro – Goldman Sachs selbst bleibt mit einem Hold-Rating und Kursziel von 6,50 Euro zurückhaltender als die Konkurrenz.

Vollständige Zahlen im Februar

Am 10. Februar 2026 folgen die detaillierten Quartalsergebnisse. Dann wird sich zeigen, ob die operative Stabilisierung im Schlussquartal den Grundstein für nachhaltigeres Wachstum legt. Das institutionelle Interesse von Goldman Sachs deutet zumindest darauf hin, dass die stark gefallene Bewertung auf Käuferinteresse stößt.

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