TeamViewer Aktie: Bodenbildung läuft
Nach einer langen Talfahrt sendet der Software-Konzern aus Göppingen erste Lebenszeichen. Die jüngst vorgelegten vorläufigen Zahlen für 2025 zeigten zwar keine Wachstumsdynamik, bestätigten aber die operative Stabilität am unteren Ende der Prognose. Während die Aktie auf Jahressicht noch immer tief im Minus notiert, sehen Analysten auf dem aktuellen Niveau mittlerweile deutliches Aufholpotenzial.
Hier die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:
- Umsatzziel erreicht: Mit rund 767 Millionen Euro traf TeamViewer die eigene Prognose fast punktgenau am unteren Ende.
- Starke Profitabilität: Die bereinigte EBITDA-Marge blieb stabil bei rund 44 Prozent.
- Erholungstendenz: Nach massiven Verlusten legte der Kurs auf 7-Tages-Sicht um 9,31 Prozent zu.
Stabilität statt Dynamik
Das Management lieferte mit den vorläufigen Eckdaten genau das, was der verunsicherte Markt benötigte: keine weiteren negativen Überraschungen. Der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) belief sich auf ca. 760 Millionen Euro, was einem währungsbereinigten Wachstum von lediglich 2 Prozent entspricht.
Diese Zahlen verdeutlichen das Kernproblem des einstigen Highflyers. Das Unternehmen wächst kaum noch dynamisch, wirtschaftet aber hochprofitabel. Dass die Gewinnmarge gehalten werden konnte, werten Marktbeobachter als wichtiges Signal für die Kostendisziplin im Konzern.
Barclays sieht 36 Prozent Luft
Trotz der fundamentalen Wachstumsschwäche erhält die Aktie Unterstützung von der Analystenseite. Die britische Investmentbank Barclays bestätigte nach Durchsicht der Zahlen ihr Rating mit „Overweight“. Analystin Alice Jennings beließ das Kursziel bei 8,50 Euro.
Interessant ist hierbei der Blick auf die Charttechnik: Dieses Kursziel entspricht exakt dem aktuellen 200-Tage-Durchschnitt, der ebenfalls bei 8,50 Euro verläuft. Vom derzeitigen Kursniveau bei 6,22 Euro aus impliziert dies ein Kurspotenzial von rund 36 Prozent. Jennings merkte an, dass der Umsatz im vierten Quartal zwar leicht unter den Konsensschätzungen lag, die operative Marge die Erwartungen jedoch erfüllte.
Marktkonsens und technische Lage
Barclays steht mit dieser optimistischen Einschätzung nicht isoliert da. Der allgemeine Marktkonsens sieht den fairen Wert der Aktie mit durchschnittlich 10,35 Euro sogar noch deutlich höher. Technisch scheint der Titel nach dem Absturz überverkauft: Mit einem RSI von 27,6 notiert die Aktie im Bereich einer möglichen Gegenbewegung, was auch das Plus von gut 10 Prozent in den letzten 30 Tagen untermauert.
Die wirkliche Richtungsentscheidung dürfte jedoch erst am 10. Februar 2026 fallen. An diesem Datum präsentiert TeamViewer die endgültigen Zahlen und den entscheidenden Ausblick für das laufende Jahr. Erst wenn das Management hier einen glaubwürdigen Pfad zu neuem Wachstum aufzeigt, könnte aus der aktuellen Stabilisierung eine nachhaltige Trendwende werden.
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