Take-Two Aktie: KI sorgt für Unruhe
Googles jüngste KI-Ankündigung hat die Gaming-Branche am Freitag kalt erwischt – und Take-Two direkt mit. Ausgerechnet kurz vor den Quartalszahlen rückt damit eine Frage wieder in den Vordergrund: Wie sehr könnten neue Generative-AI-Tools die Spielentwicklung und die Wettbewerbslage verändern?
Googles „Project Genie“ setzt den Ton
Auslöser des Abverkaufs war Googles Vorstellung von „Project Genie“. Dabei handelt es sich um ein generatives KI-Modell, das aus einfachen Text- oder Bildvorgaben interaktive 3D-Welten erzeugen kann. Genau das ließ am Markt die Sorge aufkommen, dass sich Entwicklungsprozesse künftig stark verändern könnten – und dass neue Anbieter leichter in den Markt drängen.
Take-Two war dabei nicht allein. Auch andere Titel aus dem Umfeld wie Roblox und Unity gerieten in derselben Sitzung deutlich unter Druck. Der Kursrutsch wirkte damit weniger wie ein firmenspezifisches Problem, sondern eher wie eine sektorweite Reaktion auf einen möglichen Technologie-Shift.
Morgen kommen die Zahlen – GTA VI im Mittelpunkt
Timing ist hier entscheidend: Take-Two legt die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 morgen, am Dienstag (03. Februar 2026), nach US-Börsenschluss vor. Neben Umsatz und Ergebnis dürfte vor allem ein Thema den Takt vorgeben: der Zeitplan für Grand Theft Auto VI.
Die bisherige Planung zielt auf einen Start „im Herbst 2026“. Entsprechend genau werden Anleger und Analysten auf jede Formulierung achten. Was außerdem im Fokus steht:
- Bestätigung des GTA‑VI-Zeitfensters: Schon kleine sprachliche Verschiebungen gegenüber „Fall 2026“ könnten die wichtigste Kurs-Triebfeder nachbörslich werden.
- Physisch vs. digital: In der Branche kursieren Spekulationen über gestaffelte Releases, um Leaks zu erschweren – offiziell ist dazu jedoch keine Strategiewende kommuniziert.
- Pipeline abseits von Rockstar: Updates zu Borderlands 4 sind wichtig, um zu beurteilen, ob die Dynamik nicht nur am GTA-Zyklus hängt.
Analysten bleiben überwiegend zuversichtlich
Trotz des KI-bedingten Rücksetzers war der Ton aus dem institutionellen Lager im Vorfeld eher konstruktiv. UBS hob vor dem Kursrutsch das Kursziel an und verwies auf den langfristigen Wert der Assets. Wedbush bleibt bei „Outperform“ und stellt vor allem das Erlöspotenzial des kommenden GTA-Zyklus in den Vordergrund – kurzfristige Tech-Störfeuer sehen die Analysten damit eher als Nebengeräusch.
Auch an der Börse spiegelt sich der jüngste Dämpfer: Auf Wochensicht steht die Aktie rund 9% im Minus, trotz einer leichten Stabilisierung heute.
Am Dienstag nach US-Börsenschluss dürfte damit weniger die KI-Schlagzeile vom Freitag zählen – sondern vor allem, ob Take-Two den GTA‑VI‑Herbst 2026 klar bestätigt und wie überzeugend der Ausblick zur Pipeline und den Buchungen ausfällt.
Take-Two-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Take-Two-Analyse vom 02. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Take-Two-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Take-Two-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Take-Two: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








