Take-Two Aktie: Analysten nutzen Rücksetzer
Die Aktie von Take-Two Interactive ist zuletzt deutlich unter Druck geraten – ausgelöst durch Sorgen um neue KI-Konkurrenz von Google. Doch während der Kurs nachgibt, werten Experten die Situation völlig anders. Die Investmentbank Raymond James sieht im aktuellen Preisniveau keine Gefahr, sondern eine seltene Gelegenheit für Anleger, sich vor den kommenden Großereignissen günstig zu positionieren.
KI-Angst trifft auf starke Zahlen
Am Dienstag stufte Raymond James das Papier von "Outperform" auf "Strong Buy" hoch. Die Analysten begründen diesen Schritt direkt mit dem jüngsten Kursrutsch: Seit Ende Januar hat die Aktie rund 15 Prozent an Wert verloren und notiert auf Jahressicht sogar fast 20 Prozent im Minus. Auslöser für die schlechte Stimmung war vor allem die Vorstellung von Googles KI-Technologie "Project Genie", die am Markt Befürchtungen weckte, dass künstliche Intelligenz die etablierten Geschäftsmodelle der Gaming-Branche untergraben könnte.
Fundamental stehen diese Sorgen jedoch im Kontrast zur operativen Entwicklung. Erst Anfang Februar meldete der Publisher ("GTA", "NBA 2K") starke Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal. Die Netto-Buchungen kletterten im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 1,76 Milliarden Dollar und übertrafen damit die eigenen Prognosen deutlich. Verantwortlich für diesen Erfolg waren Beiträge aus allen Geschäftsbereichen, was das Management dazu veranlasste, den Ausblick für das Gesamtjahr 2026 anzuheben.
GTA VI als entscheidender Faktor
Der wichtigste Kurstreiber steht allerdings noch bevor. Der geplante Start von "Grand Theft Auto VI" im November 2026 gilt als der zentrale Katalysator für die zukünftige Bewertung. Das Management hat den Veröffentlichungstermin bestätigt und rechnet für das Geschäftsjahr 2027 mit neuen Rekordwerten bei den Buchungen. Zwar stiegen die Betriebsausgaben zuletzt um 10 Prozent an, doch diese Investitionen fließen direkt in Forschung, Entwicklung und Marketing für den erwarteten Blockbuster.
Profis bleiben investiert
Trotz der jüngsten Volatilität halten die großen Marktteilnehmer dem Unternehmen die Treue. Institutionelle Anleger besitzen weiterhin rund 95 Prozent der ausstehenden Aktien. Schwergewichte wie Vanguard, State Street und Invesco haben ihre Positionen laut Marktdaten zuletzt sogar ausgebaut. Auch das breite Analystenlager bleibt optimistisch: Der Konsens steht klar auf "Kaufen", wobei einige Experten Kursziele im Bereich von 275 bis 301 Dollar ausgeben – ein deutliches Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau bei rund 202 Dollar.
Für Anleger liegt der Fokus nun eindeutig auf der stabilen Umsetzung der Pipeline bis zum Herbst 2026. Solange sich die operativen Kennzahlen so robust zeigen wie im abgelaufenen Quartal und der Zeitplan für GTA VI hält, dürften die aktuellen Technologiesorgen rund um KI eher als kurzfristiges Marktgeräusch denn als fundamentale Bedrohung gewertet werden.
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