Super Micro Computer – einst der gefeierte Star am KI-Himmel – erlebt derzeit ein wahres Börsendebakel. Nach enttäuschenden Quartalszahlen und einer massiven Verkaufswelle steht die Aktie vor einem Scherbenhaufen, der selbst treue Anleger zweifeln lässt. Ist die jüngste Stabilisierung zum Wochenausklang der Beginn einer Wende oder nur die trügerische Ruhe vor dem nächsten Sturm?

Bittere Enttäuschung

Der Hauptgrund für den dramatischen Kursverfall liegt in der operativen Entwicklung. Das Unternehmen verfehlte mit seinen Ergebnissen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 selbst die pessimistischsten Erwartungen. Der Umsatz landete bei lediglich 5,02 Milliarden Dollar – Analysten hatten fast 1,5 Milliarden Dollar mehr auf dem Zettel.

Noch schwerer wiegt der Blick auf die Gewinnmarge. Auch hier blieb der Server-Spezialist weit hinter den Prognosen zurück. Ein Umsatzrückgang von über 15 Prozent im Jahresvergleich offenbart, dass der einstige Wachstumsmotor ins Stottern geraten ist. Investoren strafen diese fundamentale Schwäche gnadenlos ab, da die Diskrepanz zwischen der KI-Fantasie und den realen Geschäftszahlen offensichtlich zu groß geworden ist.

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Chartbild zerstört

Technisch betrachtet gleicht die Aktie einem Trümmerfeld. Der Titel notiert weit unter den wichtigen 50- und 200-Tage-Linien, was den langfristigen Abwärtstrend zementiert. Besonders alarmierend ist das sogenannte "Todeskreuz" – eine Formation, bei der der kurzfristige Durchschnitt unter den langfristigen fällt. Dies gilt an der Wall Street als massives Verkaufssignal.

Zwar konnte sich das Papier am Freitag leicht auf 33,85 USD erholen, doch die Marktdaten mahnen zur Vorsicht. Das Handelsvolumen bei diesem Anstieg war extrem dünn. Das deutet darauf hin, dass institutionelle Großanleger noch immer an der Seitenlinie stehen und keine nachhaltige Kaufbereitschaft zeigen.

Wall Street winkt ab

Auch das Vertrauen der Analysten bröckelt massiv. Bankenhäuser wie Bernstein und Barclays haben ihre Kursziele radikal zusammengestrichen und reagieren damit auf die verfehlten Prognosen. Statt Kaufempfehlungen dominieren nun "Hold"-Ratings das Bild.

Ein weiteres Warnsignal kommt direkt aus der Chefetage: Insider-Verkäufe, wie die von CFO David Weigand im September zu deutlich höheren Kursen, werfen kein gutes Licht auf die interne Zuversicht. Der Markt preist derzeit den harten Wettbewerb und den Margendruck voll ein. Solange Super Micro Computer keine operative Trendwende beweisen kann, bleibt der Titel ein hochriskantes Investment.

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