Bloom Energy hat in den vergangenen Wochen eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt. Gleich mehrere Analysten aktualisierten ihre Einschätzungen, und die bevorstehende Aufnahme in einen wichtigen Index verleiht dem Kurs zusätzlichen Schwung. Dahinter stecken operative Zahlen, die selbst skeptische Beobachter beeindrucken.

Analysten und Indexaufnahme als Kurstreiber

Citigroup initiierte die Abdeckung mit einem Kursziel von 162 US-Dollar und verwies auf eine starke Nachfrage nach Blooms Lösungen. Mizuho hob sein Kursziel von 89 auf 110 US-Dollar an und lobte ausdrücklich die Verbesserung der Bruttomarge durch Kostensenkungen und höhere Kapazitätsauslastung. Jefferies erhöhte sein Ziel ebenfalls auf 102 US-Dollar, bleibt aber bei einer Underperform-Einstufung – begründet mit unklaren Expansionsplänen jenseits des bestehenden Auftragsbestands.

Hinzu kommt ein struktureller Katalysator: Am 12. März wird Bloom Energy in den Bloomberg 500 Index aufgenommen. Eine solche Aufnahme zieht typischerweise institutionelle Investoren an, die den Index passiv abbilden, und erhöht die Sichtbarkeit des Unternehmens deutlich.

Starke Zahlen, ambitionierte Prognosen

Die Analystenaktivität ist kein Zufall. Im vierten Quartal 2025 erzielte Bloom einen Umsatz von 777,7 Millionen US-Dollar – rund 20 Prozent über den Erwartungen und 36 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2025 meldete das Unternehmen einen Rekordumsatz von 2,02 Milliarden US-Dollar, getragen vor allem durch die wachsende Nachfrage aus dem KI-Rechenzentrumsbereich.

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Für 2026 erwartet Bloom einen Umsatz zwischen 3,1 und 3,3 Milliarden US-Dollar – deutlich über der bisherigen Konsensschätzung von 2,58 Milliarden. Der Auftragsbestand beläuft sich auf insgesamt 20 Milliarden US-Dollar, davon 6 Milliarden im Produktbereich, was einer Verdreifachung entspricht. Zur Finanzierung der Rechenzentrum-Projekte hat Bloom zudem einen Rahmenvertrag mit Brookfield Asset Management über bis zu 5 Milliarden US-Dollar über fünf Jahre abgeschlossen.

Wachstum mit Risiken

Was Bloom im KI-Zeitalter attraktiv macht: Die Festoxid-Brennstoffzellen des Unternehmens können Rechenzentren innerhalb weniger Monate mit Strom versorgen – ohne die jahrelangen Wartezeiten für Netzanschlüsse. Ein Oracle-KI-Rechenzentrum wurde zuletzt in nur 55 Tagen angeschlossen. Bloom will seine Fertigungskapazität bis Ende 2026 von 1 auf 2 Gigawatt verdoppeln.

Doch nicht alle Stimmen sind uneingeschränkt positiv. Die Bank of America warnt, dass die Brookfield-Partnerschaft noch in einem frühen Stadium sei und die aktuelle Bewertung wenig Aufwärtspotenzial lasse. Die Aktie hat seit Anfang 2025 um mehr als 500 Prozent zugelegt – ein Kursanstieg, der die Bewertungsdiskussion auf dem Parkett weiter befeuert.

Den nächsten konkreten Test liefern die Q1-Zahlen 2026: Dann wird sich zeigen, ob der Hochlauf auf 2 Gigawatt Fertigungskapazität planmäßig verläuft und der Auftragsbestand tatsächlich in Umsatz umgewandelt werden kann.

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