MicroStrategy bleibt seiner aggressiven Linie treu – und das mitten in einer schwierigen Marktphase. Das Unternehmen hat seinen Bestand an digitalen Vermögenswerten erneut aufgestockt, obwohl der Aktienkurs auf Jahressicht massiv an Wert verloren hat. Während das Management unbeirrt zukauft, wächst unter Anlegern die Sorge bezüglich der Finanzierungsmethode: Lohnt sich das riskante Spiel mit der Verwässerung noch?

Finanzierung durch neue Aktien

Der Software-Konzern erwarb weitere 2.932 Bitcoin und nutzte dafür einen Zeitpunkt, in dem der breite Kryptomarkt unter Druck steht. Bemerkenswert ist dabei weniger der Kauf an sich, sondern die Art der Kapitalbeschaffung. Die Akquisition wurde nicht aus dem operativen Cashflow finanziert, sondern durch den Verkauf von Eigenkapital und Vorzugsaktien.

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Diese Strategie ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Unternehmenspolitik. Für Aktionäre bedeutet dieser Schritt jedoch eine erneute Verwässerung ihrer Anteile. Die zentrale Herausforderung besteht darin, dass die Bitcoin-Bestände stark genug aufwerten müssen, um die stetige Ausweitung der Aktienbasis zu rechtfertigen.

Abwärtstrend setzt sich fort

Der Zeitpunkt der Maßnahme ist kritisch, da sich die Aktie in einer langanhaltenden Korrektur befindet. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Minus von rund 59 Prozent zu Buche. Auch das laufende Jahr startete schwach, was den Titel in die Nähe seines 52-Wochen-Tiefs von 133,10 Euro drückte.

Der aktuelle Kurs von rund 134 Euro spiegelt die Skepsis des Marktes wider. Zwar ist die langfristige Rendite über fünf Jahre noch positiv, doch der jüngste Trend zeigt klar nach unten. Die hohe Abhängigkeit vom Bitcoin-Preis macht das Papier in Phasen von Marktschwäche besonders anfällig.

Vertrauen als Währung

Das Geschäftsmodell von MicroStrategy steht damit am Scheideweg. Die Bewertung der Aktie hängt künftig fast ausschließlich davon ab, ob der Markt das Vertrauen in die Disziplin der Kapitalallokation behält. Anleger bewerten das Unternehmen zunehmend als gehebelte Wette auf den Bitcoin, bei der das Risikomanagement nun seine Belastbarkeit beweisen muss.

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