Die Aktie von Strategy steht massiv unter Druck. Während das Unternehmen unbeirrt weitere Milliarden in Bitcoin investiert, bricht der Kurs immer tiefer ein. Die technischen Indikatoren zeichnen ein düsteres Bild – und ein Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht.

Technische Warnsignale häufen sich

Die Charttechnik spricht eine klare Sprache: Strategy befindet sich in einem ausgeprägten Abwärtstrend. Die Aktie hat nicht nur die wichtige Unterstützungsmarke bei 230 US-Dollar nach unten durchbrochen, sondern notiert auch unterhalb der Ichimoku-Cloud und des Supertrend-Indikators.

Technische Analysten sehen nun die Marke von 100 US-Dollar als nächstes relevantes Support-Level – ein Rückgang von weiteren 37 Prozent vom aktuellen Niveau. Erst ein nachhaltiger Anstieg über die Widerstandszone bei 200 US-Dollar würde das bearishe Szenario abschwächen.

Bitcoin-Käufe im Milliarden-Umfang

Trotz der schwachen Kursentwicklung hält Strategy an seiner Bitcoin-Strategie fest. Das Unternehmen finanziert die Käufe weiterhin über Aktienemissionen – eine direkte Verbindung zwischen Aktienkurs und Krypto-Markt.

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Die jüngsten Zahlen zeigen das Ausmaß:

  • Zwischen dem 20. und 25. Januar 2026 kaufte Strategy weitere 2.932 Bitcoin
  • Gesamtbestand: 712.647 Bitcoin (Stand: 25. Januar 2026)
  • Durchschnittlicher Kaufpreis: 76.037 US-Dollar pro Bitcoin
  • Gesamtinvestition: rund 54,2 Milliarden US-Dollar

Diese enge Kopplung an Bitcoin wird der Aktie aktuell zum Verhängnis. Der jüngste Kursrutsch bei der Kryptowährung schlägt direkt auf Strategy durch.

Insider-Verkauf nach Plan

Ein Antrag zum Verkauf von 2.000 Aktien durch den Insider Wei-Ming Shao sorgte für Aufmerksamkeit. Allerdings erfolgen solche Transaktionen im Rahmen eines vordefinierten Handelsplans gemäß Rule 10b5-1. Diese Regelung erlaubt es Insidern, Verkäufe zu einem Zeitpunkt festzulegen, zu dem sie keine wesentlichen nicht-öffentlichen Informationen besitzen. Der Verkauf ist damit Teil einer langfristigen Finanzplanung und kein Reaktion auf aktuelle Entwicklungen.

Die Abhängigkeit von der Bitcoin-Entwicklung bleibt der entscheidende Faktor für Strategy. Solange die Kryptowährung schwächelt, dürfte auch die Aktie weiter unter Druck bleiben.

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